Simone Pergmann Quartett

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Simone Pergmann Quartett: von links: Hugo Alberto Lamas, Simone Klebel-Pergmann, Bernd Konzett und Bernhard Klas

Das Simone Pergmann Quartett ist eine Musikgruppe in Salzburg.

Allgemeines

Die vier Künstler Simone Klebel-Pergmann (vocals), Bernhard Klas (saxophone, clarinet), Hugo Alberto Lamas (piano) und Bernd Konzett (bass) (Besetzung 2010) haben sich auf jüdische Salonmusik und jiddischen Tango spezialisiert.

Das Programm 2010 ist mit viel sinnlichem Soul neu arrangiert. Das Simone Pergmann Quartett interpretiert die verschiedenen Facetten der Jewish music. Songs in Yiddish, English, Sabbath und Holiday Songs gehören ebenso zum Repertoire, sowie Israeli Songs und der Jiddische Tango. Mit Virtuosität und Hingabe vereint das Quartett die verschiedenen Musikstile zu einem Kunstgenuss der Spitzenklasse. Ein großer Konzertabend, berührend und sinnlich zugleich, mit viel Charme und Esprit.

Konzerte 2010

Jüdische Salonmusik & Jiddischer Tango

Dienstag, 4. Mai 2010 um 20 Uhr im Urban-Keller in Salzburg, Schallmooser Hauptstraße 50

Kurz beleuchtet

Peter schildert seine Eindrücke von diesem Konzert.

Simone Klebel-Pergmann war mit ihrem Quartett eine Klasse für sich! Das ist die Quintessenz dieses Abends. Die vier Künstler „ruhten in sich“, Musik und Gesang waren einfach Harmonie. Klebel-Permanns ruhiges und professionelles Auftreten, bei dem sie ein fast flammenrotes Kleid trug, begeisterte das Publikum, das den Urban-Keller bis auf den letzten Platz füllte. Unter den Besuchern war auch Marko Feingold, Präsident der Israelitische Kultusgemeinde Salzburg.

Der gebürtige Argentinier Hugo Alberto Lamas am Piano war bei den jiddischen Tangos in seinem Element. Gilt doch Argentinien als Heimat des Tangos an sich. Bernhard Klas faszinierte mit seinen musikalischen Feintönen, die er abwechselnd seiner Klarinette und seinem Saxophone entlockte. Dabei fiel mir nicht nur die zeitweise starke Dominanz dieser Instrumente, durchaus positiv, auf, sondern auch das besonders stimmige Zusammenspiel Klas mit Klebel-Pergmann. Bernd Konzett am Bass war der ruhende Pol der vier, wenn man bei den doch manchmal recht lebhaften und klangfrohen Stücken von „Ruhe“ überhaupt sprechen konnte.

Und da bin ich auch schon bei den Arrangements: Tango Oblivion, „Kinder heut abends“, ein herrliches Chanson von Friedrich Hollaender, das Simone Klebel-Pergmann hervorragend interpretierte, sefardische Liebeslieder, „Dis-moi“ von Michele Legrand, der armenische Abstammung war, und jüdische Salonlieder wie „Friling“ oder „Oj dortn“ – Simone Klebel Pergmann begeisterte mich an diesem Abend wirklich mit ihren einmaligen feinfühligen Interpretationen und Stimmvariationen – sie war eben eine Klasse für sich! Wenn ich ganz ehrlich bin: so professionell habe ich sie noch nie in den vielen Jahren erlebt, die ich sie nun schon von Auftritten in Salzburg kenne!

Der Abend war eine abwechslungsreiche jiddische Musik-Reise durch Sprachen und Länder, durch verschiedene Musik-Genres mit vier hervorragenden Musikern.

Quelle