Antispila treitschkiella

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Salzburg, Stadt Salzburg, Aigen, Schwanthalerstraße, e.l. 04.2006
Die Mine an Cornus mas: Salzburg, Stadt Salzburg, Aigen, Schwanthalerstraße, 2005.09.24

Antispila treitschkiella (Elachista treitschkiella Fischer von Röslerstamm, 1843) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Heliozelidae.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie

A. treitschkiella wurde in Salzburg 2005 das erste Mal nachgewiesen. Am 24.9.2005 fand Michael Kurz in Aigen an einer Hecke mitten in der Siedlung eine Raupe und mehrere der auffälligen Minen an der Kornellkirsche (Cornus mas). Im darauf folgenden Jahr schlüpfte dann der abgebildete Falter (unpublizierter Erstfund). In den folgenden Jahren gelangen dann noch weitere Nachweise als Raupen oder Minen in den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), Ia (Stadt Salzburg) und II (Nördliche Kalkalpen, Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Die bisher bekannten Funde verteilen sich aber nur auf eine Höhenlage von 420 - 550 m. Die Art wird an ihrer Futterpflanze besonders in wärmebegünstigten Gegenden an Wald- und Gebüschrändern gefunden und kommt in Salzburg in zwei Generationen im Jahr vor (Raupenfunde im Juli und September, siehe Kurz & Kurz 2015).

Biologie und Gefährdung

Bisher ist über die Biologie von A. treitschkiella in Salzburg wenig bekannt. Futterpflanze der Raupe ist in Salzburg ausschließlich Cornus mas, nach Literaturangaben auch Cornus sanguinea. Die Kornellkirsche ist in Salzburg in wärmeren Gebieten zwar verbreitet, aber nirgends in größeren Mengen zu finden. Auch sind solche Lebensräume auf die tieferen Lagen, besonders um die Stadt Salzburg und vielleicht noch im Salzachtal und um Zell am See beschränkt, sodass die Art mit Vorbehalt als potentiell bedroht eingestuft wird.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Projekt: Fauna und Flora von Salzburg

Quellen