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Salzachtal

Das Salzachtal von Neukirchen am Großvenediger bis zum Unterpinzgau
Salzachtal bei Piesendorf
Blick ins Salzachtal bei St. Georgen im Pinzgau Richtung Taxenbach
Der Verlauf des Salzachtales im Pongau, Panoramaaufnahme vom Heukareck aus
Das Salzachtal bei Werfen gegen Süden (Aufnahme: Juli 2007)
Salzachtal von der Festung Hohenwerfen aus gegen Norden (Aufnahme: Juli 2007)
Das Salzachtal weitet sich, Ansicht von oberhalb Kaltenhausen

Als Salzachtal bezeichnet man das etwa 130 km lange Flusstal der Salzach von ihrem Quellgebiet bei Wald im Pinzgau bis etwa zum Kraftwerk Urstein an der Grenze zwischen dem Flachgau und Tennengau. Es befindet sich zwischen 885 und 461 m ü. A.

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Vom Quellgebiet nördlich der Gerlos Alpenstraße an den Salzachgeiern verläuft das Salzachtal in östliche Richtung flussabwärts, südlich an Zell am See vorbei bis Grafenhof, östlich von Schwarzach. Dort ändert die Salzach markant ihren Lauf nach Norden. Etwa auf der Höhe vom Kraftwerk Urstein kann man dann nicht mehr von einem Tal sprechen, da sich die Landschaft zum Salzburger Becken weitet.

Entstehung

Das Salzachtal ist durch die Verschiebungen der Plattentektonik im Zuge der Auffaltung der Alpen entstanden. Während der verschiedenen Eiszeiten wurde das Salzachtal mehrmals von mächtigen Gletschern bedeckt, die von den Hohen Tauern aus die Seiten- und das Haupttal bedeckten. Die Schmelzwasser der Gletscher bildeten unter der Grundmoräne Flussläufe, die sich im Laufe der Millionen von Jahren, vor allem aber nach dem totalen Abschmelzen, immer tiefer in das Gestein gruben. Je nach Härte des Untergrunds bildeten sich so entweder schmale Durchbrüche durch hartes Gestein oder kleine Beckenlandschaften bzw. Weitungen bei weicherem und ausschwemmbarem Material.

Besonderheiten

Noch heute erinnern verschiedene Naturerscheinungen an diese aus den Eiszeiten stammende Formgebung, wie zum Beispiel

Gemeinden im Salzachtal

Bilder

  Salzachtal – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Weblinks

Quellen