Hauptmenü öffnen

Stadtwerk

Beigetreten 11. August 2015

Das STADTWERK befindet sich auf dem Areal der der ehemaligen Salzburger Stadtwerke im Stadtteil Lehen und stellt ein lebendiges Quartier aus Wohnraum und Raum für Bildung, Gesundheit, Life Science, Wirtschaft und Kultur dar. Die dadurch entstehenden Synergie-Effekte sollen sich über die direkten Begrenzungen durch Roseggerstraße, Gaswerk- und Strubergasse hinaus ausdehnen. Die zentralen Plätze im STADTWERK sind im nördlichen Teil der Inge-Morath-Platz, und südlich der Robert-Jungk-Platz.

Robert-Jungk-Platz
Wohnbau im Nordteil
Südteil
Nordteil mit Studierendenheim
Südteil mit PMU
nördliche Freiflächen

Die Standortentwicklung

Das STADTWERK wurde in zwei separaten, sich gegenseitig ergänzenden, Bereichen entwickelt. Für den nördlich gelegenen Wohnbereich zeichnen die beiden gemeinnützigen Salzburger Wohnbauträger gswb und Heimat Österreich verantwortlich. Er wurde Ende 2011 bezogen und umfasst 287 geförderte Miet- und Mietkaufwohnungen, sowie einen öffentlichen Kindergarten. Seit 2014 ist das Areal außerdem um ein an der Gaswerkgasse gelegenes Gebäude mit zusätzlichen 50 freifinanzierten Mietwohnungen reicher.

Charakteristisch für den Nordteil des STADTWERKs ist die urbane Sockelzone. Damit sind die zum „Boulevard“ ausgerichteten Geschäftsflächen gemeint, die sich jeweils im Erdgeschoß der Wohnhäuser befinden. Sie bieten Raum für Kunst, Kultur und soziale Einrichtungen, schärfen so das Profil dieser Siedlung und schaffen Kommunikationsräume. Derzeit sind der Fotohof und die Stadtgalerie dort angesiedelt, ein Nahversorger, sowie der Hilfswerk-Nachbarschaftstreff und ein Carla-Laden der Caritas. Außerdem betreut die Volkshochschule Salzburg in der urbanen Sockelzone einen öffentlichen Boulderraum – ein vielseitiges Angebot, das verschiedenste Salzburger Zielgruppen dazu bewegt, dem STADTWERK bzw Lehen einen Besuch abzustatten.

Den südlichen Teil des Areals entwickelte die PRISMA Unternehmensgruppe mit einem Schwerpunkt auf Life Sciences, Wissenschaft und Bildung. Unter anderem haben sich die Paracelsus Medizinische Universität, das Med.chem. Labor Dr. Mustafa Dr. Richter OG, das Salzburger Unternehmen Biogena und verschiedene Bildungsinitiativen im STADTWERK niedergelassen (ARGE/VereinSalzburger Erwachsenenbildung, BiBer Bildungsberatung, Institut für Medienbildung, INTERSOL,Robert-Jungk-Bibliothek, Società Dante Alighieri und Salzburger Bildungswerk). Unterstrichen wird ein offener Bildungsanspruch durch die Ansiedelung der Volkshochschule Salzburg im Hochhaus der ehemaligen STADWTERKe, das nach einer modernen Generalsanierung ebenfalls zentraler Bestandteil des STADTWERKs wurde. Dieses bietet außerdem Raum für weitere Unternehmen und Initiativen, sowie für Ordinationen und Start-up’s. Abgerundet wird diese neue urbane Heterogenität durch das von der Trumer Privatbrauerei betriebene Restaurant Trumerei, das sich durch kulinarische Köstlichkeiten und Bierspezialitäten fest in Lehen verankern konnte.

Ein Novum für Salzburg war aber nicht nur die innovative, urbane Konzeption des STADTWERKs, sondern auch die Schaffung von Instanzen, die aus dem STADTWERK für das STADTWERK agieren. So gilt der Hilfswerk Nachbarschaftstreff auch als direkter Ansprechpartner für BewohnerInnenanliegen, die Quartierskoordination als Schaltstelle zwischen Unternehmen, BewohnerInnen und Dritten. Die Quartierskoordination ist die operative Instanz des Vereins STADTWERK, dem der Großteil der hier ansässigen Unternehmen und Initiativen angehört. Als lokaler Zusammenschluss fördert er so auch eine gemeinsame Identität die nicht nur nach außen, sondern auch nach innen, ins STADTWERK wirken soll.

STADTWERK Facts
Standort Gaswerkgasse / Strubergasse / Roseggerstraße,
5020 Salzburg
Umsetzungszeitraum Herbst 2011 bis 2017
Grundfläche rd. 42.000 m² davon
rd. 17.500 m² bebaute Fläche
rd. 23.700 m² unbebaute und öffentlich zugängliche Fläche,
davon rd. 10.900 m² Grünfläche
Nutzfläche gesamt (im Endausbau): rd. 53.650 m² davon
rd. 19.000 m² Labor-, Ordinations- und Büroflächen für die

Schwerpunkte Life Sciences und Bildung
sowie Wirtschaftsdienstleistungen
rd. 20.620 m² geförderter Wohnbau
rd. 3.030 m² Studentenheim
rd. 1.000 m² kulturelle und soziale Einrichtungen
rd. 5.000 m² für Nahversorgung und freifinanzierten Wohnbau und
rd. 5.000 m² Grundfläche westlich (in Entwicklung)

Investitionsvolumen rd. EUR 123 Mio.
(davon rd. EUR 75 Mio. im von der PRISMA realisierten südlichen Teil)


Weblinks