Daghoferkapelle

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Daghoferkapelle nach der Restaurierung von 2007
Marien-Bildstock vor der Kapelle

Die Daghoferkapelle gehörte zum Daghofergut, das nicht erhalten ist. Sie ist ein ursprünglich aus dem 17. Jahrhundert stammendes religiöses Kleinod in der Stadt Salzburg in Aiglhof.

Lage

Die Kapelle liegt westseitig der Aiglhofkreuzung an der Innsbrucker Bundesstraße, direkt neben dem 2007 neu erbauten Büro- und Geschäftshaus „Maxpoint“ bereits im STadtteil Maxglan.

Geschichte

Sie wurde im 17. Jahrhundert vor dem damals hier gelegenen Bauerngut „Daghofer“, das im letzten Jahrhundert einer Wohnblocksiedlung weichen musste, errichtet. Im Zuge der Verbauung wurde die originale Kapelle 1973 abgetragen und einige Meter weiter zur Aiglhofkreuzung hin, hinter der damals hier liegenden Tankstelle neu aufgestellt. Dabei wurden Kostbarkeiten der alten Kapelle, darunter ein Wappenstein aus dem Jahr 1628 und ein aus 1777 stammendes Relief mit Kruzifix und Wappen in den Neubau übernommen.

In den folgenden Jahrzehnten wurde die Kapelle von den umliegenden Sträuchern überwuchert und verfiel, sie befand sich in einem unansehlichen und stark heruntergekommenen Zustand. Erst beim Bau des neuen Geschäftshaus besann sich die Wüstenrot-Versicherung als Eigentümerin, wieder der Kapelle und ließ sie nach einem öffentlichen Spendenaufruf in Zusammenarbeit mit Maxglaner Unternehmen, dem Land Salzburg und der Firma Spar teilweise restaurieren. Der Abschluss der Restaurierungsarbeiten erfolgte 2008.

Besonderes

1878 übersiedelte der Orgelbauer Johann Nepomuk Carl Mauracher vom Eizenbergerhof, damals Maßenhof genannt, in den Daghoferhof.[1]

Quelle

Einzelnachweisn

  1. Gerhard Walterskirchen: Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 175.