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Dominik Kraihamer

Dominik Kraihamer (* 1990 in Mattsee) ist ein Automobilrennfahrer.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

2011

2011 startete der Mattseer bei den 24 Stunden von Dubai gemeinsam mit dem Deutschen Florian Spengler, dem dänischen Le-Mans-Klassensieger Kristian Poulson und dem Teampatron Franz Engstler in einem BMW Z4 GT3 für das Team Boutsen Energy Racing des mehrmaligen Formel 1 GP-Siegers Thierry Boutsen Zwar fiel das Team wegen Motorschaden aus, jedoch hinterließ Kraihamer einen starken Eindruck.

Am Wochenende 2./3. April 2011 fuhr er dann in Le Castellet, Frankreich. Nach überlegender Trainingsbestzeit am Freitag, Rang zwei im Qualifiying und einer souveränen Anfangsphase im Rennen war das Team am besten Weg, das Rennen zu gewinnen. Nur ein Defekt am führenden Oreca 03-Nissan warf das Team auf Rang vier zurück. Der belgischen Teamkollege Nicolas de Crem und Kraihamer gelten für das nächste Rennen in Spa-Francorchamps, Belgien, als die Favoriten.

Beim 1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps (Belgien) belegte er am 8. Mai nach seinem besten Rennen seiner Karriere mit Teampartner Nicolas de Crem (Belgien) Platz zwei mit dem Oreca-Nissan in der kleineren Prototypenklasse. Er kam als zwölfter aller aller Klassen in einem Feld von fast 50 Teilnehmern ins Ziel.

Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans (Frankreich) führte er auf Oreca in seiner Klasse und lag in der Nacht sogar schon auf Rang zehn in der Gesamtwertung. Dabei fuhr er mit 3:41 Minuten auch die schnellste Rundenzeit in der LMP2-Klasse[1]. Nur ein Unfall seines Teamkollegens David Hallyday (Frankreich) um 6:30 Uhr in der Gelbphase, der das 'Aus' des Teams bedeutete, verhinderte einen Erfolg Kraihamers.

Beim Schlussrennen des Jahres der Le Mans Serie (LMS) trennten Kraihamer gerade einmal 32 Sekunden von seinem ersten Sieg und damit dem Vizemeistertitel der LMP2-Kategorie. Wie schon in fünf von sechs Rennen in dieser Saison war Kraihamer der mit Abstand schnellster Pilot, lag mit über einer Runde Vorsprung auf den Zweiplazierten souverän in Führung. In der letzten von 218 Runden beendete ein Defekt an der Bremsanlage ein bis dahin perfektes Rennwochenende. In diesem Rennen konnte er auf 145 Führungsrunden zurückblicken.

2012

Anfang des Jahres lagen ihm Angebote des französischen Rennstalls Oak-Racing für die prestigesträchtige Le-Mans-Serie vor sowie von Boutsen Racing, sowie ein Werksteam-Angebot von Nissan.

Beim fünften Lauf zur FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft in Sao Paulo, Brasilien, führte das Fahrer-Trio Dominik Kraihamer, Bertrand Baguette und Alex Brundle in der Kategorie LMP2, bis nach drei Viertel der Renndistanz plötzlich der Benzindruck nachließ und die Startnummer 35 im Gulf-Design nach 164 Runden aus dem Rennen warf.

2017

Dominik Kraihamer startete bei "24-Stunden-Rennen von Le Mans" in Frankreich mit seinen zwei Kollegen Marco Bonanomi und Oliver James Webb im Enso CLM des ByKolles-Teams hinter den fünf Werksautos in der LMP1-Klasse aus der sechsten Position (+11,2 Sekunden). Im Rennen kam es zu einem frühen "Aus". Der Partner des Salzburgers Kraihamer war in der Startphase in eine Kollision verwickelt, kam an die Box, ging danach wieder ins Rennen, stellte den Prototypen aber nach sieben Runden in der Box ab.

Quellen

  • 2017: Internetmeldungen

Einzelnachweise

  1. Le Mans Prototype