Ehrung der beim Bau des Strubkraftwerks verunglückten Arbeiter

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Das dürfte der Felsvorsprung sein, auf dem das Denkmal stand

Am Mittwoch, den 8. Juni 1927 fand eine Ehrung der beim Bau des Strubkraftwerks verunglückten Arbeiter statt.

Die Ehrung

Anlässlich der Enthüllung einer Gedenktafel und -bank für Oberbaurat Ing. Hans Müller war der geistige Urheber der Wasserkraftanlagen der Stadtgemeinde Salzburg im Wiestal fand die Ehrung der beim Bau des Strubklammwerks ums Leben gekommenen Arbeiter statt.

Es waren sechs Arbeiter, drei durch Steckschüsse, je einer durch den elektrischen Strom, durch Steinschlag und Absturz. Die Namen dieser Verunglückten waren Johann Würfel, Josef Moser, Anton Seiringer, Johann Trestl, Franz Starzinger und Alfred Papecz.

In pietätvoller Weise hat die Weag auch ihnen ein Denkmal gesetzt. Auf dem Felsvorsprung, der mitten in der Sperrmauer des Wiestalstausees (ursprünglich Strubklammkraftwerksstaumauer) emporsteigt, erhob sich ein einfaches großes Holzkreuz. Vor ihm ein Steinsockel mit einer Inschrifttafel aus Marmor, die die Namen, Geburts- und Sterbedaten aufwies.

Ing. Müller erinnerte in einer kurzen Ansprache an die Arbeiter, die nicht vergessen werden sollten und legte anschließend einen prachtvollen Kranz aus Alpenblumen (Zitat Quelle) am Denkmal nieder.

Quelle