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Kraftwerk Wiestal (historisch)

Kraftwerk Wiestal, Zentralgebäude Aufnahme von 1914, Bild in der Landesausstellung 2016 Bischof Kaiser Jedermann‎‎ im Salzburg Museum
Erinnerungstafel an der Wiestalseestaumauer

Das Kraftwerk Wiestal, ursprünglich Strubklammwerk[1] war das erste große Wasserkraftwerk, das die Stadt Salzburg mit Strom versorgte. Es nutzte das Wasser des Wiestalstausees, des Moertlbachs und des Schwarzenbachs (?)

Geschichte

Geistiger Schöpfer des Kraftwerks war 1905 Oberbaurat Ing. Hans Müller.[1] Das Kraftwerk wurde in den Jahren 1909 bis 1913 erbaut und brachte mit seinen drei Maschinensätzen eine Leistung von 3 780 kW, den gesamten Strombedarf der Stadt Salzburg, und löste damit die kalorische Stromerzeugung in der Stadt ab. Für den Staubereich mussten sechs Bauernhöfe abgesiedelt werden. Schon als 1909 mit dem Bau des Kraftwerks begonnen wurde, war die Nutzung der "Hinterseealm", des Almbachs], in zwei Staustufen vorgesehen. Der steigende Bedarf machte es notwendig, dass 1918 ein weiterer und 1939 der fünfte Maschinensatz eingebaut wurden.

1920 wurde mit der zweiten Staustufe, dem oberhalb liegenden Kraftwerk Strubklamm, begonnen. Mit den beiden Kraftwerken Wiestal und Strubklamm konnte bis 1945 der Strombedarf der Stadt Salzburg gedeckt werden.

Eine Kopplung mit dem Landes- und Verbundnetz wurde notwendig.

Nach mehr als 60-jährigem Betrieb wurde es 19751977 durch das neue Kraftwerk Wiestal ersetzt und ein nachgeschaltenes Ausgleichsbecken zur kontinuierlichen Restwasserabgabe errichtet, der Stausee Almbach.

Quellen

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 9. Juni 1927, Seite 3