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Eichhörnchen

Das Rote Eichhörnchen
auf der Imbergstiege auf den Kapuzinerberg

Einer der bekanntesten Bewohner der Salzburger Wälder ist das Eichhörnchen.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Das Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) ist ein Nagetier aus der Familie der Hörnchen (Sciuridae), die es zusammen mit dem Ziesel und dem Murmeltier in unseren Gegenden vertritt.

Das Eichhörnchen ist ein echter Waldbewohner, man kann es aber auch in den Parkanlagen unserer Städte finden, wo es meist gefüttert und sehr zutraulich wird.

Die Nahrung des Eichhörnchens ist sehr vielseitig: Insekten, Vogeleier, Jungvögel, Blätter, Knospen, Samen, Pilze. Im Herbst legt es ein Vorratslager für den Winter an. Es sammelt Nüsse, Eicheln, Bucheckern.

Das Eichhörnchen hält Winterruhe im selbst gebauten Nest. An warmen Tagen erwacht es und ernährt sich von den gesammelten Vorräten.

Es erreicht ein Alter von zehn bis zwölf Jahren.

Aussehen

Eichhörnchen haben ein rotbraunes bis schwarzes Oberfell. An der Bauchseite sind sie weiß. Der Winterpelz ist langhaariger und stark mit grauen Haaren vermischt und mit spitzen Haarbüscheln an den Ohren. Sie haben eine Körpergröße von 19 bis 28 cm und einen buschigen 14 bis 24 cm langen Schwanz, der als Steuer und Fallschirm dient.

Fortpflanzung

Das weibliche Eichhörnchen bringt zwei bis drei Mal jährlich je drei bis sieben nackte, blinde Junge zur Welt, die bei der Geburt nur acht bis zwölf Gramm wiegen. Sie können erst nach 30 Tagen sehen und verlassen etwa zwei Wochen danach das Nest, bleiben aber noch längere Zeit im Familienverband. Die starke Vermehrung gleicht den Verlust durch die vielen Feinde (Greifvögel, Marder, Eulen, Füchse) wieder aus.

Wo kann man Eichhörnchen sehen?

Neben zahlreichen Beobachtungsmöglichkeiten im ganzen Land Salzburg gibt es unter anderem auch im Salzburger Kommunalfriedhof viele Eichhörnchen. Diese laufen einem sozusagen über den Weg, geht man durch den Friedhof.

Weiterführend

Für Informationen zu Eichhörnchen, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema

Weblinks

Quelle

  • Naturführer Österreich