Karl Kaser

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Dr. Karl Kaser (*12. Mai 1861 in Tischnowitz, Mähren; † 19. Juni 1942 in Wien) war ein Pionier der Gebirgsfotografie.

Leben

Er war der Sohn des Notars Johann Kaser und dessen Frau Henriette. In Wien studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Wien und gründete kurz darauf eine eigene Anwaltskanzlei. Aus seiner Ehe mit Alma Rink, welche er 1896 heiratete, entstammten vier Kinder.

Seine große Leidenschaft war aber die Fotografie. Er begann 1898 mit Hochgebirgsaufnahmen zu denen er eine selbst modifizierten Kamera (“Jumelle 6 1/2 x 9 cm mit Wechselmagazin, Sucher und lichtstarkem Objektiv) verwendete. Er nahm etwa 5 000 Gebirgsfotos auf, insgesamt waren es 12 000 Aufnahmen. Von den Platten sind aber heute etwa 3 000 verschwunden.

Nach seinem Tod geriet die Sammlung in Vergessenheit und wurde erst vor etwa zehn Jahren von seinem Enkel Hermann und dessen Frau gerettet und erschlossen.

Bücher

  • Die Hohen Tauern in historischen Fotografien, Fotokunst und Poesie von Dr. Karl Kaser, Nationalpark Hohe Tauern 2011, 176 Seiten, zahlreiche s/w-Abbildungen
  • Berge und Dorf in Salzburg, in: Hans Hofmann-Montanus, Salzburg. Stadt und Land, Mit einem Anhang: “Großglockner-Hochalpenstraße“, Wien, Leipzig, Gerlach & Wiedling, 1930

Quellen