Kranzlstechen

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Das Kranzlstechen ist eine Geschicklichkeitsprüfung zu Pferd.

Allgemeines

Das Kranzlstechen ist ein beliebter Bestandteil bei verschiedenen Brauchveranstaltungen wie dem Georgiritt oder dem Leonhardiritt. Dabei muss ein Reiter im Galopp oder ein Kutscher in voller Fahrt mit einem Weidenstock den an einem Galgen aufgehängten einen Fichten- oder Tannenkranz "herunterstechen". Die erfolgreichen Kranzlstecher müssen dann untereinander "rittern", um den Besten zu ermitteln.

Seinen Ursprung hat das Kranzlstechen in den mittelalterlichen Ritterspielen. Einem Hochzeitsbrauch zufolge wurde der von der Braut abgelegte Jungfernkranz an einem Baum aufgehängt. Die männlichen Gäste versuchten hoch zu Ross mit dem Degen den Kranz aufzufangen. Der Sieger durfte den Kranz der Dame seines Herzens überreichen.

Quellen