Paulmannkreuz (Lamprechtshausen)

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Das Paulmannkreuz.

Das Paulmannkreuz ist ein Flurkreuz in der Flachgauer Gemeinde Lamprechtshausen zwischen den Ortschaften Schwerting und Maxdorf.

Geschichte

An der Stelle stand seit der Jahrhundertwende ein aus Blech gefertigtes, bemaltes Dankesmarterl. Der Grund für die Errichtung des Marterls war die Verletzung von Anton Mayer, dem ein schwerer Leiterwagen über den Fuß fuhr. Als Dank für seine Genesung stellte Anton Mayer das Marterl auf.

Im Rahmen der Grundzusammenlegung wechselte das Grundstück den Besitzer und das gänzlich verwitterte Marterl wurde entfernt. Die neuen Grundeigentümer stellten als Ersatz für das alte Marterl im Jahr 1995 das jetzige Kreuz auf.

Beschreibung

Das Wegkreuz steht an der alten Außerfürter Landesstraße zwischen den Ortschaften Schwerting und Maxdorf in der Nähe des Schwertinger Wasserturmes. Dach und Rückwand sind als Witterungsschutz mit einem Kupfermantel verkleidet. Zu beiden Seiten des Kreuzes ist ein Wacholderstrauch gepflanzt.

Im Kasten aus Eichenholz mit Satteldach und geschweiften Zierlatten befindet sich eine 60 cm hohe aus Lindenholz geschnitzte Christusfigur im Dreinageltypus. Das dornenbekrönte Haupt ist tief zur rechten Schulter geneigt, die angehobenen Knie weisen zur linken Seite. An der rechten Seite hängt ein Teil des gefältelten Lendentuches weit herab. Über der Figur ist eine hölzerne Tafel mit dem Christusmonogramm 'INRI' befestigt, im Querbalken sind die Initialen 'J+K M' eingeschnitzt.

Quelle