Rudmar von Hader

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Rudmar von Hader († 27. oder 28. September 1355) war Bischof von Seckau.

Leben

Rudmar von Hader war der Sohn eines Lehensmanns des Hochstiftes Passau. Mit dem Salzburger Erzbischof Heinrich von Pirnbrunn verwandt. Er war zunächst Kaplan des Kardinaldiakons von S. Adriano, 1316 wurde er Pfarrer von Stockerau und Kanoniker in Mattsee. Von 1329 bis 1333 war er Kanoniker in Passau. Nach seiner Ernennung zum Domherr erhielt er vom Papst die Erlaubnis, alle anderen Pfründe zu behalten. 1318 bis 1324 studierte er an der Universität Bologna. 1337 wurde er Kanzler der Salzburger Kanzlei.

In diesem Jahr wurde er auch von Erzbischof Friedrich III. von Leibnitz zum Bischof von Seckau ernannt. Rudmar gilt als einer der bedeutendsten Seckauer Bischöfe. Zu Beginn seiner Regierung hielt er sich zumeist in Salzburg auf. Mit Schloss Wasserberg in Gaal bei Seckau ließ er sich eine prächtige Residenz errichten, wo er auch zahlreiche Urkunden ausstellte. Den Bistumbesitz vergrößerte er durch Zukäufe, Lehensrückkäufe und Neuanschaffungen. Er ließ auch den Seckauer Dom neu ausstatten. Mehrere bischöfliche Verwaltungszentren, so z. B. Schloss Leibnitz ließ er ausbauen.

Er verstarb 1355, wo er bestattet wurde, ist unbekannt.

Quelle

Zeitfolge