Salzburger Sender

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Der Salzburger Sender war ein Radioprogramm-Vorläufer des Radio Salzburgs.

Geschichte

Er bestand in den 1930er Jahren.

Programm

An Hand des Programms einer Woche: Sonntag, 10. Jänner 1932 war Sendebeginn um 08:30 Uhr "Landwirtschaftsfunk", gefolgt von Chorvorträgen und später einem Orchesterkonzert. Am Nachmittag las Dr. Fritz Lehner aus Erich Kästners «Emil und die Detektive». Während der Woche war gegen 11 Uhr Sendebeginn. Am Montag, den 11. Jänner 1932, gab es um 16:45 Uhr eine Viertelstunde "Der Skilauf in Österreich und seine Bedeutung für den Fremdenverkehr" zu hören. Danach folgte die "Fünf-Uhr-Tanz"-Musik. Am Dienstagnachmittag gab es "Schallplattenkonzert. Aus deutschen Opern." und abends um 22:15 Uhr "Tanzumusik des Orchesters Adolf Pauscher." Mittwochabend, 13. Jänner, konnte man die "Tanzmusik der Jazzkapelle Ch. Gaudriot" hören. Charly Gaudriot war ein Wiener. Am Donnerstag, 14. Jänner, ging es von 14:00 bis 15:00 Uhr im "Landwirtschaftsfunk" um die "Schweinezucht oder Schweinemast (Rassenfrage)". "Frauenstunde: Hüterinnen des Erbes" war am Freitag, den 15. Jänner zu hören. Neben vielen Beiträge gab es immer wieder Informationssendungen, so am Samstag, 16. Jänner, um 15:00 Uhr, die mit einem "Zeitzeichen" begann und "Wiederholung des Wetterberichts, Schneeberichte des Landesverbandes für Fremdenverkehr in Niederösterreich, Produktenbörse, Effektenschlusskurve und Clearing" zum Inhalt hatte.

Am Samstag, den 15. Oktober 1932, findet sich ein Programmpunkt, in dem Erich Kästner am Mikrofon selbst liest.[1]

Quelle

  • Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 8. Oktober 1932, Seite 12