Erich Kästner

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Erich Kästner 1961

Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München, Bayern) war ein deutscher Schriftsteller und Journalist.

Aus seiner Leben

Zusammen mit dem Werfener Kameramann, Regisseur und Produzent August Arnold entwickelte er die erste 35-mm-Filmkamera mit Spiegelreflex-System.

Seine humorvollen und scharfsichtigen Kinderbücher, die für die damalige Zeit revolutionär waren, machten ihn berühmt. Sie in viele Sprachen übersetzt. So wurde der Roman »Emil und die Detektive« (1929) in 40 Sprachen übersetzt. Bei der Bücherverbrennung der Nazis mussten auch Kästners Bücher ins Feuer. Nach dem Krieg gelang es Kästner nicht mehr an die Erfolge von früher anzuknüpfen.

Salzburgbezug

In der Kleinkunstbühne im Gasthof Mödlhammer in der Getreidegasse 26 in der Stadt Salzburg hatte am 6. November 1948 Ein literarisches Ringelspiel von Erich Kästner Premiere. Bei einer der Aufführungen war auch der Autor zu Gast.

Sein Roman Der kleine Grenzverkehr spielt im Großraum der Stadt Salzburg und dem angrenzenden Bad Reichenhall.

Kästner soll auch folgenden Satz über das Café Tomaselli gesagt haben: «Das Tomaselli dürfte fast so alt sein wie das Kaffeetrinken in Europa.»[1]

Er wirkte auch am belletristischen Teil der illustrierten Monatszeitschrift Bergland mit, dass im Salzburger Verlagshaus Kiesel gedruckt wurde. Jedenfalls 1929 schrieb er für Salzburger Zeitungen Feuilletons, wie zum Beispiel "Ein Verbrecher macht Vorschläge in der Salzburger Wacht[2] und Gedichte (1929 schrieb er öfters in der "Salzburger Wacht"[3]

Kästner war im Radio zu hören, so auch im Salzburger Sender. Am Samstag, den 15. Oktober 1932, findet sich ein Programmpunkt, in dem Erich Kästner am Mikrofon selbst liest.[4]

Quelle

Einzelnachweise

  1. Quelle www.tomaselli.at, abgefragt am 29. Jänner 2018
  2. Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 28. Jänner 1929, Seite 5
  3. siehe ANNO, Suchabfrage "Erich Kästner", eingeschränkt auf Suche "Erscheinungsort Salzburg", Datum aufsteigend
  4. Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 8. Oktober 1932, Seite 12