Schörghubbühel

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Aussicht nach Westen vom Schörghubbühel
Schörghubbühel um ca. 1950

Der Schörghubbühel ist eine kleine Anhöhe an der Nordseite des Ortszentrums der Marktgemeinde Thalgau.

Beschreibung

Veranstaltung im Jahr 1907 am Schörghubbühel

Der Platz am Bühel diente früher als Versammlungort für dörfliche Veranstaltungen im Freien. Das Besondere des Bühels war die Nähe und zugleich schöne Aussichtslage zum Ort Thalgau. Mit der Errichtung der Westautobahn ging dieser Versammlungsplatz verloren, weil die Trasse direkt entlang des Bühels gebaut wurde.

Den Schörghubbühel erreichte man über die Kastanieallee des Nicolaus Gaertner-Wegs, an dessen Beginn sich auch das Nicolaus Gaertner-Denkmal befindet. Die Villa Amönenburg befindet sich in unmittelbarer Nähe. Weiters führt hier nun ein Wanderweg auf den Thalgauberg vorbei.

Am Schörghubbühel fand im Jahr 1938 die Thalgauer Bücherverbrennung statt.

In der Nähe des Schörghubbühels befand sich auch der frühere Thalgauer Schießstand bei der Gaststätte Bräukeller. Der Bräukeller galt früher als der schönste Biergarten von Thalgau.

ein Zeitzeuge berichtet

Gerhard Travnik aus Thalgau berichtete am 22. Mai 2015 als Zeitzeuge, dass in den letzten Kriegstagen des Jahres 1945 ein motorisierter Trupp der Deutschen Wehrmacht im Bereich des Schörghubbühels Halt machte und nicht mehr weiterfahren konnte, weil der Treibstoff ausgegangen war. Der Kommandant habe dann verfügt, die Fahrzeuge stehen zu lassen und die Mannschaft wurde aufgelöst und es wurde angeraten, sich nach Hause durchzuschlagen.

Panoramaaufnahmen

Aussichtspanorama vom Rand des ehemaligen Schörghubbühels in Thalgau
Thalgauansicht mit der Lage des früheren Schörghubbühels
Thalgauansicht vom Schörghubbühel 2015

Quelle

Franz Fuchs