Soccer City Stadion

Aus Salzburgwiki
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Das Soccer City Stadion in Johannesburg.

Das Soccer City Stadion in Johannesburg ist Schauplatz des Eröffnungsspiels und des Finales der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

"African Pot" mit Salzburgbezug

Das Soccer City Stadion wurde schon im Vorfeld zum Wahrzeichen der Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Sein Fassungsvermögen beträgt 95.000 Zuschauer und das Stadion wird sich zum Eröffnungsspiel am 11. Juni 2010 und zum Finale am 11. Juli 2010 bis an den Rand mit begeisterten Fans füllen. Die Form des Stadionbaus erinnert an das traditionelle afrikanische Trinkgefäß, die Kalebasse, und wird aufgrund von Struktur und Farbe auch „African Pot“ genannt.

Salzburgbezug

Was haben Fußball-Weltmeisterschaft und Soccer-City-Stadion mit Salzburg zu tun, außer, dass auch Tausende Salzburger Fußballfans zu Hause oder in ihrem Stammbeisl gebannt vor den TV-Bildschirmen sitzen werden?

Es ist die Fassade des African Pot, seine Farbe und Struktur, die aus Salzburg, konkret aus Maishofen im Pinzgau stammt. Das Betonwerk Rieder mit Rieder Smart Elements konnte den Erbauer des Stadions von ihrem Produkt überzeugen und wurde mit dem 10-Millionen-Projekt betraut. Der Auftrag beschäftigte die Firma Rieder über ein Jahr lang. 40.000 fibreC Glasfaserbetonplatten in unterschiedlichen afrikanischen Farben wurden nach Südafrika geliefert und am größten Stadion in Afrika montiert.

Post scriptum

In der Finalwoche der Fußballweltmeisterschaft veranstaltet Rieder am Vorplatz des Ferry Porsche Congress Center in Zell am See ein Public Viewing. Es werden das Halbfinale, das Spiel um Platz Drei und das Finale gezeigt und für jedes in der regulären Spielzeit erzielte Tor spendet die Firma Rieder 1000 Euro für ein afrikanisches Projekt.

Bleibt zum Schluss allen Salzburger Fußballfans die Freude an einem spielerisch spannenden und menschlich verbindenden farbenfrohen Weltereignis, mit den zentralen Spielen im African Pot, dessen afrikanisch anmutendes Erscheinungsbild ein Salzburger Unternehmen aus dem Pinzgau gestaltet hat, zu wünschen.

Quellen

  • Pinzgauer Nachrichten, 10. Juni 2010
  • Salzburger Nachrichten, 11. Juni 2010