Thomas Aichhorn

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Thomas Aichhorn (* 1976 in St. Johann im Pongau) ist 2006 Kapellmeister der Trachtenmusik Goldegg und 2008-2015 Landesjugendreferent beim Salzburger Blasmusikverband.

Vorgestellt

"Ich war ein Spätberufener", sagt Thomas Aichhorn über sich. "Musik hat mich zwar schon immer interessiert", erzählt er, "ich hab als Kind Flöte gelernt, dann Schlagzeug und später fünf Jahre klassische Gitarre." Der Schritt zum Blasinstrument wurde erst mit 17 Jahren vollzogen. "Vorher konnte ich nicht, weil ich lange ein Zahnspange trug." Dann griff er zur Posaune, fand Gefallen daran und lernte das Blasinstrument.

Mit viel Fleiß und Begeisterung für die Blasmusik im Allgemeinen und die Posaune im Besonderen ging sein musikalischer Weg aufwärts: Nach zwei Jahren kam er zur Militärmusik nach Salzburg, während seiner Militärdienstzeit begann er das Studium für Instrumental- und Gesangspädagogik und Posaune an der Bruckner-Universität in Linz. Im November 2006 spondierte Thomas Aichhorn dort mit ausgezeichnetem Erfolg zum Master of Art. Ab 2005 studierte er zudem an der Donau-Universität Krems noch das Fach Musikmanagement, das er im November 2008 abschloss.

Mit einer Lehrtätigkeit in den Fächern Posaune und Tenorhorn am Musikum Hof, als Kapellmeister der Trachtenmusikkapelle Goldegg, als Mitglied des Salzburger Landesblasorchesters und als studierter Musikmanager bringt er beste fachliche Voraussetzungen für die Funktion des Jugendreferenten mit.

Ideen für seine vorerst auf drei Jahre begrenzte Tätigkeit hat Thomas Aichhorn genug: "Ich will mich bemühen, den Jugendreferenten in den Blasmusikkapellen Gewicht und Akzeptanz zu vermitteln, ich stehe in der Vorbereitung musikalischer Wettbewerbe, wie dem Jugend-Blasorchester-Wettbewerb im April oder den vier Jungbläserseminaren in den Sommer-Ferienwochen, ich will mich bemühen, auch inhaltlich Akzente zu setzen."

Mit einem Aspekt schneidet Thomas Aichhorn ein leidiges Thema an: Blasmusik und Alkohol. "Wir werden bei den Jungbläserseminaren einen je zweistündigen Vortrag eines Experten über Jugend und Alkoholmissbrauch einplanen", sagt er. Aichhorn beklagt, dass das Image der Blasmusikkapellen nicht selten durch Alkohol getrübt werde. "Bei mir gibt es kein Bier bei den Proben", sagt er – und die Jugend wolle er zur Selbstverantwortung führen. Aichhorn krempelt die Ärmel hoch: "Arbeit ist genug zu tun."

Quellen

  • Salzburger Nachrichten (Bernhard Strobl)