Verkehrserschließung Pinzgau

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Die Verkehrserschließung des Pinzgaus am Beispiel der Pinzgauer Marktgemeinde Rauris.

Szenario 1 – Jahr 2013

Man stelle sich vor: ein in einem Hotel im Zentrum von Zell am See urlaubender Tourist möchte mittels öffentlicher Verkehrsmittel Rauris besuchen. Oder eine in Zell am See lebende Einheimische, die kein Auto besitzt, möchte in Rauris einen Verwandtenbesuch machen. Dazu sind folgende Teilstrecken und Umstiege zu bewältigen:

Anmerkung 1: dieser Vorderegger-Bus fährt dem ÖBB-Postbus leer von Bruck bis Taxenbach nach. Aber das ist noch nicht alles. Nun fährt der ÖBB-Postbus seinerseits leer dem Bus von Vorderegger Reisen von Taxenbach nach Rauris nach, um anschließend eine Linien-Fahrt von Rauris nach Taxenbach zu machen.

Anmerkung 2: Die gesamte Strecke von Zell am See Zentrum bis Rauris Zentrum ist 27,07 km lang. Die mit dem Pkw benötigte Fahrzeit wird vom Routenplaner mit 25 Minuten angegeben.

Szenario 2 – Jahr 2012

Eine in Zell am See lebende Einheimische fährt an einem Samstagmorgen mit dem eigenen Pkw von Zell am See nach Rauris. Von Rauris nutzt sie den Tälerbus zum Rauriser Tauernhaus. Anschließend überquert sie zu Fuß die Hohen Tauern bis zum Ferleiten Tauernhaus. Von dort fährt sie per Autostopp nach Hause nach Zell am See.

Am nächsten Tag – es ist ein Sonntag während der sommerlichen Hochsaison - will sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Zell am See nach Rauris fahren, um das über Nacht dort geparkte Auto abzuholen. Doch das stellt sich als unmöglich heraus, da Rauris an Sonntagen des Sommers 2012 mit öffentlichen Verkehrsmitteln am ganzen Tag nicht ein einziges Mal erreichbar ist.

Quellen