Wandern

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Wandern in den Pinzgauer Grasbergen

Im Bundesland Salzburg kann man auf 7.200 km markierten Wegen wandern.

Allgemeines

Die Wanderwege sind mit Tafeln markiert, die Auskunft über die Wegnummer und den Schwierigkeitsgrad geben.

Schwierigkeitsgrad leicht

Dieser wird mit blauen Schildern gekennzeichnet. Den Wanderer erwarten einfache Wanderwege im Dauersiedlungsraum und anschließendem Waldbereich, die durch flaches Gelände führen und keine größeren Steigungen aufweisen.

Zwar sind für Wanderungen auf diesen Wegen weder spezielle Ausrüstung noch Wanderkarte notwendig, jedoch sollte man zumindest mit Lauf- oder Straßenschuhen unterwegs sein.

Schwierigkeitsgrad mittel

Dieser wird mit roten Schildern gekennzeichnet.

Dazu zählen bereits Bergwanderwege, auf denen schon auch Trittsicherheit notwendig ist. Diese Wege können Steilstufen, Wasserläufe, Engstellen und erdige Wannen durch Ausschwemmungen aufweisen.

Diese Wege soll nur jemand benutzen, der über ein Mindestmaß an Orientierung sowie über die Knöchel reichende Wander-, Trekking- Bergschuhe mit guter Profilsohle verfügt. Eine Wanderkarte des jeweiligen Gebietes wird empfohlen.

Schwierigkeitsgrad schwer

Dieser wird mit schwarzen Schildern gekennzeichnet.

Das sind dann schwierige Bergwanderwege und Alpinsteige, die an exponierten Stellen mit Seilen, künstlichen Stufen, Leitern, Ketten, und anderen Gerätschaften zur Sicherung versehen sind. Das erfordert einen guten Gleichgewichtssinn und Fortbewegung mit Händen. Auf diesen als solche nicht immer deutlich erkennbaren Weganlagen muss man mit exponierten Stellen mit Absturzgefahr, Geröllgelände, abschüssigem Gras-, Fels- oder Schroffengelände rechnen. Auch Altschneereste können die Begehung eines solchen Wanderweges erschweren.

Wanderwege, die als schwer gekennzeichnet sind, sollten nur von Wanderern mit entsprechende Bergerfahrung begangenen werden. Dazu zählen auch Kenntnisse im Umgang mit einer genauen Wanderkarte, Seilsicherungen, künstliche Tritte und Ähnlichem. Wanderstöcke kommen auf diesen Wegen nur mehr selten zum Einsatz, da sie sich mehr hinderlich denn hilfreich erweisen.

Spezielle Wanderwege

Salzburger Almenweg

Hauptartikel: Salzburger Almenweg

Von den 1.800 Almhütten sind rund 550 Hütten in Salzburg für den Wanderer geöffnet und über ein Almenwegenetz von 350 Kilometer erreichbar.

Pinzgauer Spaziergang

Hauptartikel: Pinzgauer Spaziergang

Probleme der Zukunft

Hauptartikel: Probleme der Zukunft

Die Jahreshauptversammlung des österreichischen Alpenvereins (ÖAV) in der Halleiner Salzberghalle am 17. Oktober 2009 nahm der Vorstand zum Anlass, um auf die Problematik der Wegeerhaltung hinzuweisen. 44.000 ehrenamtliche Helferstunden sind jährlich notwendig um rund 26.000 Kilometer Wander- und Bergwege in Österreich instand zu halten. Dafür investiert der ÖAV jährlich rund € 600.000.--. Dr. Christian Wadsack, Alpenvereinspräsident, nannte zwei Probleme, die nun auftauchen.

Zum einen die großen Investitionen, die in jüngere Zeit aufgrund des Ansteigen der Permafrostgrenze im Gebirge das komplette Verlegen ganzer Wander- und Bergwege erforderlich macht. Zum anderen stellt ein zunehmend nicht mehr zu bewältigendes Problem die gerichtlich festgestellte Haftungen des ÖAV dar.

Quellen

Literaturtipps