Ödön von Horváth

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Gedenktatel an Ödön von Horvath im Caspar-Moser-Bräu in Henndorf

Kursiver TextÖdön von Horváth (* 9. Dezember 1901 in Fiume, heute Rijeka, Kroatien; † 1. Juni 1938 in Paris, Frankreich) war ein bedeutender europäischer Schriftsteller.

Horváth und Salzburg

Ödön von Horváth lebte nach seiner Flucht aus Deutschland vornehmlich in Wien und bei Carl Zuckmayer in Henndorf am Wallersee. Er war Mitglied des Henndorfer Kreises, einer losen literarischen Vereinigung, dem unter anderem auch Johannes Freumbichler oder Stefan Zweig angehörten. In Henndorf entstand sein Roman Jugend ohne Gott.

Nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland emigrierte Horváth nach Paris, wo er die Verfilmung seines Salzburger Romanes besprechen wollte. Horváth verunglückte am 1. Juni 1938, als er am Champs-Élysées (Paris) von einem herabstürzenden Ast erschlagen wurde.

Weiterführend

Für Informationen zu Ödön von Horváth, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema

Quelle

  • Adolf Haslinger, Peter Mittermayr (Hg.): Salzburger Kulturlexikon. Residenz Verlag. Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001. ISBN 3-7017-1129-1