Sachverständigenkommission für die Altstadterhaltung in Salzburg

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Altstadterhaltungs Kommission 2016 v. l.: Christian Andexer, Heide Mühlfellner, Eva Hody, Andreas Schmid und Roman Höllbacher

Die Sachverständigenkommission für die Altstadterhaltung in Salzburg (SVK) berät über alle Belange von Architektur, Baugewerbe, Stadt- und Ortsbildpflege und Kunstgeschichte in der Salzburger Altstadt.

Die Kommission

Kernaufgabe der Sachverständigenkommission ist im Sinne eines umfassenden Schutzes des baukulturellen Erbes und der historischen Stadtlandschaft die gutachterliche Beurteilung bei Bau- und Raumordnungsverfahren in den Schutzzonen der Salzburger Altstadt.

Zusammensetzung

Sie besteht aus insgesamt fünf Mitgliedern und fünf Ersatzmitgliedern. Je zwei Fachleute werden vom Gemeinderat der Stadt Salzburg und von der Salzburger Landesregierung ernannt, ein Mitglied von der Präsidentin des Bundesdenkmalamtes (zwei Vertretern der Stadt Salzburg, zwei vom Land und einem vom Bundesdenkmalamt). Geschäftsführer der Sachverständigenkommission war bis zu seinem unerwarteten Tod 2017 Architekt Viktor Brojatsch (2016). Eine Funktionsperiode dauert fünf Jahre.

Die Mitglieder (Stand 2016)

Die Architektin Heide Mühlfellner ist seit 12. Jänner 2016 Mitglied der Sachverständigenkommission für die Altstadterhaltung in Salzburg (SVK). Ihre jüngsten Projekte als Architektin waren der Umbau des Residenz-Neugebäudes zum Salzburg Museum und die bauliche Gestaltung des DomQuartiers.

Heide Mühlfellner ist vom Gemeinderat der Stadt Salzburg eingesetzt worden. Vorsitzender der Kommission ist Architekt Christian Andexer. Die weiteren Mitglieder sind Eva Hody, Andreas Schmid und Roman Höllbacher. Ersatzmitglieder sind Hauptkonservator Christian Baur, Architekt Benedikt Gratl, Eva Habersatter-Lindner, Wilfried Huemer und die stellvertretende Landeskonservatorin Gerlinde Lerch.

2010

Die nächste begann mit 1. Jänner 2011. Von der Stadt Salzburg wurden als Kandidaten Architektin Ursula Spannberger und Architekt Christian Andexer nominiert. Gegen Spannberger regte sich jedoch von Seiten der Initiative Architektur, Architektenkammer und die Zentralvereinigung der ArchitektInnen Widerstand. Diese Initiative wurde durch Architekt Gerhard Sailer vertreten.

Sailer forderte mehr Transparenz im Auswahlverfahren, fachliche Begründung der Entscheidungen, ein öffentliches Hearing der Kandidaten und die klare Feststellung der Unvereinbarkeitsklausel, dass Architekten während ihrer SVK-Tätigkeit nicht in der Altstadt bauen dürfen. Bei Spannberger stellte Sailer deren fachliche Qualifikation in der Begutachtung und Beurteilung architektonischer Materien in Frage.

Weblink

Quellen