Carmen Werner-Schubert

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Carmen Werner-Schubert

Carmen Werner-Schubert (* 1973 in Villach, Kärnten) ist diplomierte Baumeisterin und Bauleiterin bei der Gemeinnützigen Wohn- und Siedlungsgenossenschaft "Die Salzburg".

Das Interesse für den Hochbau entdeckte sie in der HTL in Villach. Gleich nach der Matura 1993 fing sie in einem Baubüro an und studierte zugleich an der Fachhochschule in Spittal/Drau. Zur Draufgabe legte sie in Salzburg 2003 die Baumeisterprüfung ab.

Vorgestellt

Carmen Werner-Schubert trägt Jeans und feste Schuhe, den Bauhelm hält sie locker in der Hand. Nicht aus Eitelkeit, sondern weil der Salzburger Nachrichten-Fotograf es so will. Im Berufsleben gehört der Schutzhelm natürlich auf den Kopf der diplomierten Bauingenieurin, die bei der Wohnbaugenossenschaft "Die Salzburg" für Projektabwicklung und Bauaufsicht zuständig ist.

Von 2006 bis 2008 wachte die Kärntnerin über den Bau der Neuen Mitte Lehen auf dem Gelände des ehemaligen Fußballstadions und leitete damit eine der größten Baustellen in der Stadt Salzburg.

Kaum hatte die Villacherin 2000 bei "Die Salzburg" angefangen, wurde sie mit der Projektvorbereitung für die "Neue Mitte Lehen" betraut. Vorausgeeilt war ihr der Ruf, Projekte pünktlich, im Kostenrahmen und in guter Qualität abzuwickeln.

Werner-Schubert obliegt die Bauaufsicht über die ehemalige Osttribüne. Dort entstehen 48 Mietwohnungen, ein Veranstaltungssaal der Stadt und das "Kulinarium" der Diakonie Salzburg: ein Cateringbetrieb, in dem bis zu 25 Menschen mit Behinderung arbeiten werden. Im Westteil wurden im Herbst 2008 Büros und Geschäfte eröffnet, im Jänner 2009 folgt die neue Stadtbibliothek. Ganz oben ragt eine Panoramabar in den Himmel.

Ist Frau Bauingenieur schwindelfrei? Absolut. Und hartnäckig noch dazu. Ein "Das geht nicht", hört sie fast täglich. Aber sie akzeptiert es nicht. Da heißt es Lösungen austüfteln und Motivationsarbeit leisten.

Werner-Schuberts Hang zum Technischen zeichnete sich schon in der Kindheit ab. "Eisenbahn und Herumwerken haben mich immer mehr interessiert als Stricken und Häkeln."

Quelle

  • Salzburger Nachrichten