Die Pasterze. Der Gletscher am Großglockner

Aus Salzburgwiki
(Weitergeleitet von Die Pasterze)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Titelbild Buch Die Pasterze. Der Gletscher am Großglockner
Großglockner mit Pasterze

Buchtipp Die Pasterze. Der Gletscher am Großglockner, der Gletscher am Großglockner

Autoren: Heinz Slupetzky, Gerhard Karl Lieb, Martin Geilhausen, Susanne Gewolf, Peter Haßlacher, Andreas Kellerer-Pirklbauer, Paul Kirchlechner, Robert Lindner, Kurt Nicolussi, Hupert Sauper, Wolfgang Schöner, Lothar Schrott, Katharina Aichhorn, Walter Gruber, Viktor Kaufmann, Michael Krobath, Bodo Malowerschnig, Peter Rupitsch, Katharina Schmiedjell, Wilhelm Seifert, Wolfgang Sulzer,
Herausgeber: Nationalpark Hohe Tauern und Oesterreichischer Alpenverein
Verlag: Verlag Anton Pustet
Erscheinungsjahr: 2011
ISBN 978-3-7025-0652-0

Rezension 1

Wissenschaftlich, aber mit vielen interessanten verständlichen Beiträgen

Natürlich bin ich kein Glaziologe und kann die Messwerte oder Schlussfolgerungen nicht (unbedingt) qualifizieren. Aber was erwarte ich mir als Leser eines Buches über den größten Gletscher der Ostalpen? Ein Buch, das mir Auskunft gibt über (auch wenn ich es vielleicht nicht ganz verstehe) Gletscherhydrologie, über Gletschergeschichte, wie der Mensch die Pasterze entdeckte – geschichtliche Information über Entdeckung, Erkundung und Entwicklung aus touristischer Sicht bis in die Gegenwart samt der untrennbaren Geschichte der Großglockner Erstbesteigung, alles über die Pflanzen- und Tierwelt in, auf und um die Pasterze herum, die Auswirkungen des Massentourimus, was bringt die Zukunft und und und. All diese Kriterien erfüllt dieses Werk über die Pasterze aus meiner Sicht wirklich ausgezeichnet

Dieses Buch bietet einen sehr breit gefächerten und durchaus verständlich geschriebenen wissenschaftlichen Inhalt.Bei den einzelnen wissenschaftlichen Kapiteln zeigt ein Bild mit kurzem Text, wer der Verfasser ist. Wirklich interessant sind zahlreiche historische Karten und Fotografien und die Zusammenhänge mit dem heutigen Nationalpark Hohe Tauern und der Pasterze. Sie war nämlich Teil eines ganz kleinen Kerngebiets, das der Kärntner Unternehmer Albert Wirth 1918 um 10.000 Kronen erwarb, um es vor geplanten Erschließungen zu schützen. Imposant und gleichzeitig ernüchternd die Vergleichsbilder und –skizzen über den doch sehr massiven Rückgang der Eismächtigkeit oder der Beitrag über die Pläne von Seilbahnen im Gletschergebiet.

Knapp 160 Seiten hochwertige Information mit sehr gutem Bildmaterial von 19 Experten zusammengestellt.

Rezension 2

Hier können weitere Rezensionen eingetragen werden!

Quelle

  • Rezension von