Frauengesundheitszentrum ISIS

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Das Frauengesundheitszentrum ISIS ist ein gemeinnütziger Verein, bei dem Frauen und Mädchen Informationen, Beratung und Unterstützung in gesundheitlichen und psychologischen Fragen erhalten.

Allgemeines

Das Frauengesundheitszentrum ISIS ist seit dem offiziellen Start 1995 als Teil des Netzwerkes österreichischer Frauengesundheitszentren bestrebt ein frauenspezifisches Grundverständnis für Gesundheit und Krankheit zu verbreiten. Die Beratung im Frauengesundheitszentrum ist dabei vertraulich, auf Wunsch auch anonym. Die Beratung erfolgt bei freiwilliger Kostenbeteiligung.

Das Zentrum wurde 1993 bis 1995 von Dr. Karin Stockinger (Geschäftsführerin) und Dr. Maria Haidinger (Obfrau) aufgebaut. Seit 1996 wird es von der Politologin und Journalistin Mag.a[1] Aline Halhuber-Ahlmann geleitet. Ihr zur Seite steht ebensolang die Psychologin und Psychotherapeutin Mag.a Hermie Steininger.

Anfang 2015 übersiedelte das Frauengesundheitszentrum ISIS vom Zentrum Herrnau in der Alpenstraße in den AVA-Hof am Ferdinand-Hanusch-Platz.

Themen

Bei der Gründung ging es um die auch heute noch aktuellen Themen: ganzheitlicher Blick auf Gesundheit und Krankheit, Fruchtbarkeit, Wechseljahre, Gesundheitsbildung, Essstörungen, Gesundheitsförderung. Ziel war es, Frauen und Mädchen in Stadt und Land zu informieren und unterstützen. Kritik und Unzufriedenheit am bestehenden medizinischen System, an der Gynäkologie, an der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Frauenfragen, aber auch das geringe Wissen der Frauen über ihren eigenen Körper verlangte nach einer Organisation, die sich dieser Fragen annimmt. Mit Unterstützung der Landesrätin a.D. Dr. Gerheid Widrich wurde eine Arbeitsgruppe aktiv. Expertinnen aus allen für Frauen relevanten Beratungseinrichtungen wurden damals zum Gedankenaustausch eingeladen. Das Ergebnis war ein Konzept für eine frauenspezifische Einrichtung im Bereich der Gesundheitsvorsorge und –förderung.

Im Lauf der Zeit sind neue Themen hinzugekommen: z. B. Migrantinnengesundheit, Gendermedizin, Reproduktionstechnologien und deren Wirkung auf Frauen. Die Anforderungen an Frauen hinsichtlich Schönheit, beruflichem Erfolg, Mutterschaft sind deutlich gestiegen, dazu kommen Wirtschaftskrise und die neuen Sozialen Medien, um nur einige Faktoren zu nennen. Mit all diesen Themen befasst sich das Frauengesundheitszentrum, weil Frauen und Mädchen davon anders betroffen sind als Männer und Burschen.

ISIS wird vom Frauenbüro des Landes Salzburg, der Abteilung Gesundheit des Landes Salzburg, dem Frauenbüro der Stadt Salzburg, dem Bundesministerium für Gesundheit, der Salzburger Gebietskrankenkasse subventioniert und von "fürstdevelopments" gesponsert, sowie seit 2015 vom Bundesministerium für Bildung und Frauen.

Obfrauen des Vereins

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag von 09:00 bis 12:00 Uhr
Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr

Adresse

Ferdinand-Hanusch-Platz 1 (AVA-Hof)
Stiege 1 (Zugang Griesgasse)/2. Stock
5020 Salzburg
E-Mail: office@fgz-isis.at
Telefon: 0662 44 22 55

Quellen

Weblinks

Fußnote

  1. Bis 2006 war "Magister" (männlich) bzw. (seit 1993) "Magistra" (weiblich) der übliche akademische Grad für die meisten Studien auf Master-Niveau. "Mag." ist die gesetzliche (§55 Universitätsgesetz 2002) Abkürzung sowohl für "Magister" als auch für "Magistra", wohingegen aber auch (aus gleichstellungspolitischen Motiven) die Abkürzung "Mag.a" für "Magistra" propagiert und verwendet wird.