Heiducken-Bruderschaft

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Die Heiducken-Bruderschaft war in der Johanneskirche am Imberg am Kapuzinerberg in der rechtsseitigen Altstadt Salzburgs angesiedelt.

Allgemeines

Die im Jahr 1756 gegründete Vereinigung der Bediensteten des Erzbischöflichen Hofes wurde in Anlehnung an die heldenhaften Kämpfer gegen die Türken auch "Heiducken" genannt. Jene, die in der Steingasse oder der Linzer Gasse wohnten, schlossen sich zu dieser Bruderschaft - mit dem heiligen Josef als Patron - zusammen.

Sie besaßen im Seitenaltar der südlichen Kapelle der Johanneskirche ihren Bruderschaftsaltar (das Altarblatt zeigt den Tod des heiligen Josef, die seitlichen Figuren stellen die beiden Heiligen der Kirche dar).

Die Bruderschaft garantierte ihren Mitgliedern den vollkommenen Ablass in der Sterbestunde. Für diese kostbare Aussicht floss genug Geld, um das Kirchlein St. Johannes am Imberg aufs Prächtigste mit Fresken und Altären auszustatten.

Mit der Säkularisierung war auch die Bruderschaft zu Ende.

Quellen