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Hornisse

Hornisse

Die Hornisse (Vespa crabro) ist die größte heimische Wespenart.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Die Hornisse lebt in Staaten mit bis zu 5000 Tieren.

Diese wuchtigen, bedrohlich wirkenden Tiere sind aber nicht gefährlicher als ihre nächsten Verwandten, die Wespen. Ihr Stich kann bei Allergikern jedoch zu Beschwerden führen, die sofort behandelt gehören. Normalerweise sind Hornissen aber überhaupt nicht angriffslustig, außer man reizt sie.

Hornissen ernähren sich fast ausschließlich von Mücken, Fliegen und Spinnen. Sie sind Schädlingsvertilger im Garten.

Gefährdung und Schutz

Hornissen sind streng geschützt, da sie durch den übermäßigen Einsatz von Insektenvertilgungsmitteln in der Landwirtschaft vom Aussterben bedroht sind. Die Vernichtung eines Hornissennests ist daher nur unter gewissen Umständen (etwa Kindergartennähe) gestattet.

Mit der Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung 2017 wurde die Art in Salzburg unter Naturschutz gestellt, da natürliche Nistplätze wie Baumhöhlen zunehmend rar sind;[1] kein solcher Schutz besteht in Hausgärten, Gebäuden, Jagdanlagen wie Wildfütterungen und Hochständen und der Ausübung der Fischerei dienenden baulichen Anlagen.[2]

Weiterführend

Für Informationen zu Hornisse, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema

Quellen