Jazzszene Lungau

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Die Jazzszene Lungau war ein Tamsweger Kulturveranstalter.

Geschichte

Der Verein "Jazzszene Lungau" bestand von 1989 bis 2005 und wurde in Tamsweg gegründet. Die Förderung der Jazzmusik oder alternativer Musikrichtungen sowie heimischer Musiker und Talente, wie die "Lungau Big Band" oder der Zederhauser Jazzmusiker Franz Trattner, zählte zu den Vereinszielen und wurde in den 16 Jahren des Bestehens ebenso konsequent verfolgt wie das Ziel, durch die Organisation und Durchführung von Konzerten, Festivals oder Workshops das Kultur- und Freizeitangebot des Lungaus zu erweitern.

Der erste Freitag im Monat war viele Jahre hindurch den Veranstaltungen der Jazzszene Lungau vorbehalten - Jazz, Blues, Swing, Soul oder Funk bestimmten des Geschehen. Veranstaltungen wie die großen Open-Air-Konzerte mit heimischen Bands und internationalen Größen wie Konstantin Wecker oder Ostbahn-Kurti werden den Lungauer Kulturinteressierten in bester Erinnerung bleiben.

Events wie "Schrottfest", "Felsenfest" oder "Holzfest" sind in den Annalen der Jazzszene als absolute Highlights aufgelistet. Darüber hinaus brachte die Jazzszene in ihren Konzerten aber immer wieder tolle Solisten und Ensembles in den Lungau und Talente aus der Region fanden bei der Jazzszene oft die Möglichkeit, erstmals ihr Können einem größeren Publikum zu zeigen.

Pro Jahr wurden 15 bis 20 Veranstaltungen organisiert. Alljährlicher Fixpunkt war das "Lungau Open Air" in Mariapfarr auf der "Apfelbaumbühne".

Viele Events, die von der Jazzszene ins Leben gerufen worden waren, haben ihre Selbstständigkeit erlangt, viele Mitveranstalter sind zu "Alleinveranstaltern" geworden. Andere Kulturveranstalter haben mit Events in den Jazzszene-Bereich eingegriffen. Dies waren einige der entscheidenden Gründe, warum man sich im Jazzszene-Vorstand rund um Obmann Anton Derigo dazu entschieden hat, ab Herbst 2005 keine Veranstaltungen mehr durchzuführen. Aber auch die Zahl der Besucher und Mitglieder war stark zurückgegangen: Waren es in der Blütezeit 300 zahlende Mitglieder und lag der Besucherschnitt bei mehr als 100 Personen, so ging die Zahl der unterstützenden Mitglieder auf 150 zurück, zu den Konzerten kamen am Schluss oft nicht mehr als 20 bis 30 Leute.

Quellen

  • Salzburger Nachrichten
  • Lungauer Nachrichten