Marco Stingelin

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Marco Stingelin

Marco Stingelin (* 1972) war von 2005 bis Juli 2008 Geschäftsführer des IKEA Einrichtungshauses in Salzburg-Taxham. Mit August 2008 übernahm er die Leitung des IKEA-Marktes in Vösendorf.

Vorgestellt

2004 kehrte Marco Stingelin seiner Schweizer Heimat den Rücken, um sich bei Ikea in Salzburg zum Geschäftsführer ausbilden zu lassen. Da Stingelin immer schon auf internationaler Ebene arbeiten wollte, kam das Angebot genau richtig. Österreich habe verlockend gewirkt, sagt Stingelin, da hier nicht so viele Barrieren, vor allem keine sprachlichen zu überwinden gewesen seien.

Ikea war für ihn kein neues Pflaster. Stingelin arbeitet seit 1992 - mit einer kurzen Unterbrechung - bei der schwedischen Möbelkette. Der Ehemann und Vater zweier Kinder schnupperte die "schwedische Luft" zum ersten Mal als Verkaufsleiter-Assistent für den Möbelbereich bei Ikea im schweizerischen Spreitenbach. Schon bald ging es auf der Karriereleiter aufwärts - Stingelin wurde Verantwortlicher für die Planung der Sommermöbel für den gesamten Schweizer Raum. Bald darauf stieg er zum Marketingtrainee auf, später war er im mittleren Management für diverse Verkaufsbereiche zuständig.

Zur Jahrtausendwende kam der Wechsel: Marco Stingelin wurde Key Account Manager und später Verkaufsleiter bei einem Schweizer Carsharing Unternehmen.

Doch die schwedische Luft fehlte ihm sehr. So war es kein Wunder, dass er im Sommer 2004 wieder zu Ikea zurückkehrte. Und diesmal gleich in ein anderes Land, gemeinsam mit seiner Ehefrau und Sohn Luca. Vergangenen Juli wuchs die Familie von drei auf vier Mitglieder: Sprössling Jannis kam zur Welt. Die Familie noch in Obertrum im Flachgau. Und natürlich schwört der Wahl-Österreicher auch in den eigenen vier Wänden auf schwedische Möbel. "98 Prozent der Einrichtung bei mir daheim kommt von Ikea", sagt er.

Denkt Stingelin an Änderungen im Führungsstil bei Ikea Salzburg? "Natürlich wird mein Stil anders sein als der meiner Vorgängerin Zuzana Polákova, die als Human Resources Managerin nach Wien übersiedelte - weil ich ein anderer Mensch bin", sagt Stingelin. Hauptsächlich will er die Fort- und Weiterbildungsschiene ausbauen. "Hier in Salzburg arbeitet ein junges Team, das will Erfahrungen machen."

Auch für den Geschäftsführer spielt Weiterbildung eine große Rolle. Neben seinem Beruf und seiner Rolle als Familienmensch machte Stingelin kürzlich den "Master of Business Administration".

Was er neben Familie und Beruf noch liebt? "Gutes Essen, ab und zu ein gediegenes Glas Wein." Auch gemütliche Treffen mit Freunden sorgen für den Ausgleich zum Job bei Ikea.

Quelle

  • Salzburger Nachrichten