Mobile Bibelausstellung

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Prospekt zur Bibelausstellung in Bischofshofen

Europas größte mobile Bibelausstellung war 2011 in Bischofshofen zu sehen.

Allgemeines

500.000 deutschsprachige Menschen haben Europas größte mobile Bibelausstellung bereits besucht. Erstmals war sie nun in Österreich vom 18. Februar bis 2. März 2011 im Kultursaal der Sporthauptschule in Bischofshofen zu sehen. Der Wissenschaftspublizist und Fachmann für alte Bibel- und Handschriftenfunde, Alexander Schick, hat diese mobile Bibelausstellung zusammengestellt. Veranstalter war der Verein der Freien Christen in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Pongowe.

Entstehung

Die Qumran- und Bibelausstellung entstand im „Jahr der Bibel“ 1992 auf der Insel Sylt, Bundesrepublik Deutschland, durch die Initiative von Alexander Schick. Auf Einladung von Kirchengemeinden, Freikirchen und Museen wandert die Ausstellung seither durch das deutschsprachige Europa. Bisher sahen Besucher in Deutschland, der Schweiz, Italien, Belgien und Luxemburg diese größte Erlebnisausstellung zur Entstehung der Schriftrollen vom Toten Meer.

Zweck der Ausstellung

Das Anliegen der Bibel-Dokumentation ist es, ein neues Interesse an dem „Buch der Bücher“ zu wecken. „Es ist eine der größten Tragödien unserer Zeit, dass die Bibel, ein leicht zugängliches und offenes Buch, für Millionen Menschen ein verschlossenes Buch ist – entweder weil sie es nicht lesen oder weil sie das, was sie lesen, nicht auf sich selbst anwenden“, so Alexander Schick.

Diese Ausstellung möchte daher möglichst viele Menschen ermutigen, sich mit der Bibel zu befassen – mit neuer Offenheit, mit kritischem Blick, mit lebendigem Interesse.

Was es zu sehen gibt

  • Original-Bibeln und Nachbildungen aus mehr als 25 Jahrhunderten
  • Tontafeln mit Keilschrift und Tongefäßen
  • Papyrus-Dokumente
  • Die genaue Beschreibung und Rekonstruktion des Qumran-Klosters und der dort gefundenen Jesaja-Schriftrollen.
  • Der „Rosetta-Stein“, der die Erforschung der Hieroglyphen ermöglichte.
  • der „Codex Vatikanus“ (aus dem Jahr 350 nach Christi)
  • das Lorscher Evangeliar Karls des Großen
  • mehrere Prachtexemplare von Schreibkunst aus dem Mittelalter
  • Verschiedene gedruckte Bibeln aus der Zeit vor und nach Luthers Bibelübersetzung.
  • besondere Bibeln, zum Beispiel eine Blindenbibel
  • die kleinste Bibel der Welt
  • Die ganze Bibel auf einem Dia, die nur unter dem Mikroskop zu lesen ist.
  • Außerdem: Videos, Computerspiele, CD-Roms

Quelle