Reisspende von EZA Fairer Handel

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Die Plattformen Köstendorf und Neumarkt für Menschen erhalten 160 kg Reis als Spende von Andrea Schlehuber, Geschäftsführerin EZA Fairer Handel: Siegfried Uebelhör (2. v. l.), Ingrid Weydemann MAS (2. v. l. sitzend), beide Plattform Neumarkt für Menschen, Andrea Schlehuber (Geschäftsführerin EZA Fairer Handel, 3. v. r.) und Gottfried Kögler (Plattform Köstendorf für Menschen, ganz rechts) mit Asylwerbern bei der Verteilung des Reis

Eine Reisspende von EZA Fairer Handel erhielten im Juni 2016 die Plattformen Köstendorf und Neumarkt für Menschen von Andrea Schlehuber, Geschäftsführerin EZA Fairer Handel.

EZA Fairer Handel unterstützt Asylwerber mit Reis

Am 20. Juni 2016, dem Weltflüchtlingstag, hatte die Geschäftsführerin der EZA Andrea Schlehuber 160 kg Reis im Rahmen des wöchentlichen Begegnungscafes im Museum Fronfeste in Neumarkt am Wallersee an die „Plattformen Neumarkt und Köstendorf für Menschen“ überreicht. Damit werden Asylbewerber in den Neumarkter Quartieren Gerbl, Rieger und in der Ortschaft Haslach sowie den Quartieren in Köstendorf unterstützt.

Green Net stellt sechs Tonnen Reis kostenlos zur Verfügung

Die thailändische Reisgenossenschaft Green Net solidarisiert sich mit Flüchtlingen in Österreich und stellt sechs Tonnen biofairen Hom Mali Duftreis für die Versorgung von Schutzsuchenden in Österreich kostenlos zur Verfügung. Gemeinsam mit EZA Fairer Handel und Weltläden fordert Green Net die globale Ungerechtigkeit wirksam zu bekämpfen.

Der Reis wird von Weltläden in Österreich, die sich sehr in der Arbeit mit Schutzsuchenden engagieren, und von EZA Fairer Handel in Kooperation mit lokalen Flüchtlingsinitiativen verteilt.

Über 30 österreichische Weltläden und EZA Fairer Handel beteiligen sich aktiv an der Aktion, die unter dem Motto „Gemeinsame Zukunft statt einsame Festung“ steht. Die AkteurInnen sind entweder selbst in der Betreuung Schutzsuchender engagiert oder halten Kontakt zu Organisationen, die sich in der Flüchtlingsarbeit betätigen. So wird der köstlich schmeckende Duftreis zu einem Zeichen lebendiger, internationaler Solidarität.

Mitbegründer von Green Net Vitoon Panyakul war im Flachgau zu Besuch

Die große Zuwanderung Richtung Europa ist ein Zeichen globaler Ungleichheit. Die davon betroffenen Menschen sind die Opfer“ stellt Vitoon Panyakul, Mitbegründer der thailändischen Kleinbauerngenossenschaft Green Net, fest. Seit 1998 Partnerin von EZA Fairer Handel, liefert die Organisation ihren biofairen Hom Mali Duftreis nach Österreich, wo er in den Weltläden erhältlich ist.

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der EZA Fairer Handel war Panyakul im November 2015 in Österreich zu Gast im Flachgau. Betroffen von der Tatsache, dass aktuell tausende Menschen vor Krieg und höchster Not fliehen und in Österreich, Deutschland und anderen europäischen Ländern Zuflucht suchen, setzte er diese bemerkenswerte Initiative.

Quelle

  • Presseaussendung der Plattformen Neumarkt und Köstendorf für Menschen im Juni 2016