Sabine Kornberger-Scheuch

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Sabine Kornberger-Scheuch

MMMag.[1] Sabine Kornberger-Scheuch (* 6. Jänner 1968 in Saalbach-Hinterglemm, Pinzgau) ist Landesgeschäftsführerin des Salzburger Roten Kreuzes.

Leben

Nach einem Studium der Betriebswirtschaftslehre war Kornberger-Scheuch in Wien als Kommerzkundenbetreuerin der Raiffeisen-Zentralbank und der Österreichischen Volksbanken sowie als Kaufmännische Leiterin der Wein & Co Handels GmbH, in Linz als Geschäftsführerin des Vereins „I.S.I. Streetwork – mobile Jugendarbeit“ und in Salzburg als Kaufmännische Leiterin der Salzburg TV Fernsehgesellschaft mbH tätig. Nach einer Karenzzeit und weiteren Studien wechselte die nun dreifache Magistra (in Betriebswirtschaftslehre, Soziologie und Psychologie) für zwei Jahre als Geschäftsführerin des Vereins zu Pro Juventute, bis sie am 1. April 2012 ihre Tätigkeit beim Roten Kreuz begann.

Kornberger-Scheuch ist Mutter von zwei Kindern.

Vorgestellt

Drei Magistra-Titel stehen auf dem Namensschild an der Bürotüre von Sabine Kornberger-Scheuch. Einer für das Studium der Internationalen Betriebswirtschaft, einer für Soziologie und einer für Psychologie. Die gebürtige Saalbacherin ist die neue Wirtschaftsdirektorin von Pro Juventute Österreich und damit eines der zwei Mitglieder in der Geschäftsführung einer der wichtigsten heimischen Einrichtungen für Kinder- und Jugendpädagogik mit 250 Mitarbeitern. In ihren Wohngemeinschaften ermöglicht die Pro Juventute vernachlässigten Kindern und Jugendlichen ein Leben in familiärer Atmosphäre. Das Angebot umfasst auch Beratung für Familien und die Ausbildung von Pflegeeltern.

Die Ausschreibung war für die Pinzgauerin ein Wink des Himmels. "Jeder, der die Chance bekommt, sollte etwas für die Gesellschaft tun", sagt Kornberger-Scheuch. Sie habe nur darauf gewartet, nach mehreren Stationen in der Privatwirtschaft wieder im Sozialbereich arbeiten zu können. Dort war sie bereits in Linz tätig, als Geschäftsführerin des Vereins I. S. I. Streetwork – mobile Jugendarbeit.

Ihre Diplomarbeit in Psychologie hat sie über Stressverarbeitung bei Jugendlichen mit und ohne soziale Auffälligkeiten geschrieben. Meistens saß die zweifache Mutter in Salzburg für ihre Diplomarbeiten und Jobs in der Nacht am Computer – weil dann ihre Tochter und ihr Sohn schliefen. "Es kam schon öfter vor, dass ich bis zwei Uhr geschrieben habe und dann noch ein paar Stunden munter war, weil eines der Kinder Zähne bekam." Familie und Beruf könne sie gut vereinbaren, weil sie sich eine gute Infrastruktur aufgebaut habe und stark von ihrem Mann und ihrer Familie unterstützt werde. Nach Abschluss ihres Wirtschaftsstudiums hatte Kornberger-Scheuch in Wien bei einer Bank Großkunden betreut. Dann war sie kaufmännische Leiterin bei Wein & Co.. Außerdem war sie für eine Consultingfirma tätig und hielt Kurse für Wiedereinsteigerinnen.

In ihrer neuen Position in Salzburg wolle sie die Leistungen der Pro Juventute noch bekannter machen und die Chancen für benachteiligte Kinder und Jugendliche verbessern. Hoch hinauf will Kornberger-Scheuch auch in der Freizeit. Sie liebt Bergsteigen und Laufen und unternimmt leidenschaftlich gern Skitouren – bevorzugt nachts.

Im April 2012 wurde sie Landesgeschäftsführerin des Roten Kreuzes Salzburg.

Werk(e)

Quellen

Zeitfolge
Vorgänger

Helmut Schmidt

Landesgeschäftsführerin des Salzburger Roten Kreuzes
seit 2012
Nachfolger


Zeitfolge
Vorgänger

Alfred Inmann

Kaufmännische Direktorin von Pro Juventute
2010–2012
Nachfolger

Gerhard Schwab

  1. Bis 2006 war "Magister" (männlich) bzw. (seit 1993) "Magistra" (weiblich) der übliche akademische Grad für die meisten Studien auf Master-Niveau. "Mag." ist die gesetzliche (§55 Universitätsgesetz 2002) Abkürzung sowohl für "Magister" als auch für "Magistra", wohingegen aber auch (aus gleichstellungspolitischen Motiven) die Abkürzung "Mag.a" für "Magistra" propagiert und verwendet wird.