Schmittental

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Schmittental, Zell am See und Zeller See, von der Schmittenhöhe aus gesehen
Plakat Eröffnungsspringen Schmittentalschanze (Köhlergrabenschanze)

Das Schmittental ist ein Tal am Fuße der Schmittenhöhe, das auch Schmittengraben genannt wird.

Lage

Das Schmittental verbindet die ostseitigen Abhänge der Schmittenhöhe mit der Stadt Zell am See im Pinzgau, die auf dem Mündungsschwemmkegel des Schmittenbaches am Ufer des Zeller Sees errichtet wurde.

Beschreibung

Das Schmittental ist etwas mehr als zwei Kilometer lang und wird durch den Schmittenbach entwässert. Die Schmittenstraße erschließt das Tal und verbindet das Stadtzentrum mit dem Talschluss, wo die Talstation der Schmittenhöhebahn, des trassXpress und der Sonnenalmbahn liegen, Aufstiegshilfen, die das Skigebiet Schmittenhöhe erschließen.

Das Schmittental ist mittlerweile dicht mit Wohnbauten, Amtsgebäuden und Fremdenverkehrseinrichtungen verbaut. Knapp oberhalb des Stadtzentrums befindet sich auch die Talstation des cityXpress, der zur Mittelstation der Schmittenhöhe führt. Ebenfalls im Schmittental liegen die Evangelische Kirche und ein bekannter Bau von Lois Welzenbacher, das sog. Buchroithnerhaus, das heute das Musikum beherbergt.

Historisches

Im Köhlergraben, der im Bereich des Schmittentals oberhalb von Zell am See liegt, befand sich von 1936 bis Anfang der 60er-Jahre des 20. Jahrhunderts die Köhlergrabenschanze, eine Naturskisprungschanze, die Sprünge bis zu 100 Meter erlaubte und von der auch Josef Bradl mehrfach gesprungen ist.

Im Schmittengraben befand sich einst auch das Bad Zell am See. Hier befand sich eine heute nicht mehr bestehende Heilquelle, die jedenfalls im 19. Jahrhundert genutzt wurde.

Quellen