Tauernrennen für Motorräder

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Das Tauernrennen für Motorräder war eine Sonderprüfung im Rahmen der in den 1910er- und 1920er-Jahren alljährlich stattfindenden mehrtägigen Alpenfahrt für Motorräder.

Allgemeines

An Hand des Rennens im Jahr 1925, am 23. Juni, stellt der Autor dieses Beitrags dieses Rennen vor. Es war im Rahmen der dritten Etappe der Alpenfahrt, von Villach kommend. Diese Sonderprüfung führte von Mauterndorf auf der Römerstraße über 37 Kilometer über den Radstädter Tauernpass nach Radstadt. In Mauterndorf gab es einen fliegenden Start nach einem Anlauf von 300 Metern. Die höchste Steigung betrug 24 %, die Höhendifferenz 600 m.

Der Start fand dann um etwa 8 Uhr statt. Der Schnellste des Katschbergrennens bei der zweiten Etappe, der Brite George Brough, kam in einem Geleise zu Sturz. Dabei verzog sich ein Fußraster und das Scheinwerferglas seiner Brough Superior brach. Trotzdem gelang ihm noch die drittbeste Zeit in seiner Klasse (16:53,2 min, 60,402 km/h), die der Tagesschnellste, Robert Eberan von Eberhorst, auf Matchless in einer Zeit von 14:22,2 min (70,981 km/h) gewann. Eddy Meyer holte sich den Sieg in der Klasse G, bis 1.000 cm³ Motorräder mit Beiwagen, in einer Zeit von 15:36 min (65,384 km/h) auf Brough Superior.

Quelle

  • österreichisches Motorradmagazin "Das Motorrad", Jahrgang 1925, Ausgabe 5 (aus dem Archiv von Helmut Krackowizer)