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Tritone Nr.01 Wasserspiele Hellbrunn
Tritone Nr.02 Wasserspiele Hellbrunn
Tritone Nr.04 Schlosspark Hellbrunn
Tritone Nr.03 mit einander ringend Wasserspiele Hellbrunn

Triton (griechisch: Τρίτων) ist eine Gottheit des Meeres und des Flusses in der griechischen Mythologie, von dem sich die mythologische Gattung der Tritone abgeleitet hat.

Inhaltsverzeichnis

Tritone

Als Triton zum Sohn von Poseidon wurde, machte man ihn zum Diener seines Vaters und dann auch der Aphrodite, der Meeresgöttin. Als Künstler und Dichter ihm ein ganzes Geschlecht gleichartiger Wesen, die Tritone, zur Seite stellen, verlor Triton als Gottheit an Bedeutung. Die Meere wurden von Tritone bevölkert. Schon Triton stellte man sich nie in voller Menschengestalt vor. Er ging immer von der Hüfte abwärts in einen oder zwei Fischschwänze über.

Das Attribut Tritons und der Tritone ist von Schriftstellern die gewundene, unten durchbohrte Trompetenmuschel. Triton und Tritone werden in der Kunst fischschwänzig dargestellt, ein Typus der semitisch-orientalischen Kunst.

Die Figur eines Tritonen wurde in der Kunst vielfach dargestellt, insbesondere als Skulptur oder im Barock als figuraler Schmuck für Brunnen, Teiche und Weiher.

in Salzburg

Tritone finden sich in der Stadt Salzburg

Beidseits neben dem Poseidon (Neptun) als Begleiter oder Wächter; alle drei Skulpturen wurden 1691 von Josef Anton Pfaffinger geschaffen.
Im obersten Becken steht ein Tritone, der das Wasser aus einer Triton-Schnecke senkrecht in die Luft ausspeit.
In den Teichen[1] und Grotten rund um das Schloss Hellbrunn, insbesondere in den Wasserspielen, sitzen Tritonen, die das Wasser aus einer Triton-Schnecke in den Teich speien oder sie treten als Begleitfiguren zu Poseidon (Neptun) oder zur Allegorie des Flusses Alpheius (Tiber) auf. Im Schlosspark befindet sich - als Begleitfiguren zu Demeter (Ceres) - am Rande eines frei zugänglichen Teiches, zwei im Wasser hockende Tritonen, die klares Wasser aus einer Triton-Schnecke speien.

Bildergalerie

Quellen

  • Salzburgwiki-Artikel
  • H. W. Roscher: Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie, Leipzig 1890–1897, Band 5 im Internet online

Einzelnachweise

  1. In den Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde beschreibt Eberhard Fugger den Unterschied zwischen Teich und Weiher. Die Hellbrunner sind Teiche, da künstlich angelegt. Die Peter-Pfenninger-Schenkung Liefering schreibt Teiche.