Eberhard Fugger

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Eberhard Friedrich Fugger (* 3. Jänner 1842 auf Schloss Bürglstein; † 21. August 1919 in Salzburg) war Realschullehrer, Direktor des Salzburger Museum Carolino Augusteum und Vorstand der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde.

Leben

Fugger wurde auf Schloss Bürglstein (heute Schloss Arenberg) geboren.

Nach seiner Ausbildung unterrichtete er zunächst von 1864 bis 1870 im niederösterreichischen Stockerau an einer Realschule, bevor es ihn zurück in seine Heimatstadt zog, wo er bis 1899 weiter als Lehrer tätig sein sollte.

1877 wurde er Mitglied des Verwaltungsrates des Salzburger Museums Carolino-Augusteum und als Geologe mit der Leitung der mineralogisch-geologischen Sammlungen betraut. 1881 wurde Fugger auch Kustos des Botanischen Gartens (heute: Wilhelm-Furtwängler-Park), 1884 "Chefmeteorologe" für Salzburg und 1896 Erdbebenreferent. Von 1888 bis 1916 war er Vorstand der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde.

1902 übernahm Eberhard Fugger die Direktion des Museums Carolino-Augusteum, das unter ihm einen immensen Aufschwung nahm.

Er war Mitglied der Salzburger Liedertafel und als Erforscher der heimatlichen Bergwelten auch Mitglied des Vereins für Höhlenkunde. Im Salzburger Stadtteil Parsch erinnert die Eberhard-Fugger-Straße an ihn.

Werke

Ehrungen

Am 18. Dezember 1911 wurde ihm die Ehrenbürgerschaft der Stadt Salzburg verliehen.

Am 9. Februar 1953 beschloss der Salzburger Gemeinderat, das Grab Fuggers am Kommunalfriedhof zum Ehrengrab zu erheben.

Nach Eberhard Fugger ist eine Straße im Salzburger Stadtteil Parsch benannt.

Literatur

Quellen

Zeitfolge