Blaumeise

Aus Salzburgwiki
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Blaumeise am Futterhäuschen

Die Blaumeise (Parus caeruleus) ist ein Singvogel und gehört zur Familie der Meisen.

Allgemeines

Die Blaumeise kommt in ganz Mitteleuropa vor und ist auch in Salzburg sehr verbreitet. Obwohl der Bestand dieser Vogelart derzeit ungefährdet ist, zählt sie in Salzburg zu den geschützten Vogelarten.

Bevorzugt lebt sie in Laub- und Mischwäldern, Parks und Gärten.

Wie alle Meisen ist auch die Blaumeise sehr lebhaft und wenig scheu. Ihre Nahrung besteht aus Insekten und deren Larven, Spinnen und anderen Kleintieren, Sämereien und Talg. Sie kommt auch gerne zum Futterhäuschen und ist gut zu beobachten. Besonders schätzt die Blaumeise Meisenknödel und Meisenringe.

Aussehen

Die Blaumeise wird 10 bis 12 cm groß und ist damit wesentlich kleiner und zarter als ihre große Verwandte, die Kohlmeise. Sie ist leicht an ihrem blauen Oberkopf, Flügeln und Schwanz zu erkennen. Die Unterseite ist gelb mit einem schwarzen Mittelstreifen. Stirn und Wangen sind weiß, ebenso ist der blaue Oberkopf weiß eingefasst. Die Blaumeise hat einen durch das Auge verlaufenden schwarzen Augenstrich. Der Rücken ist grünlich. Die Färbung des Männchens ist etwas intensiver als die des Weibchens. Das Federkleid des Jungvogels ist heller, wobei die Oberseite grün-bläulich und die Wangen gelblich statt weiß gefärbt sind.

Fortpflanzung

Die Blaumeise ist ein Höhlenbrüter. Sie legt ihr Nest in Baumhöhlen, Astlöchern und Mauerlöchern an. Auch Nistkästen werden gerne angenommen. Das Nest besteht aus Moos, anderen weichen Pflanzenteilen, Federn und Haaren. Ab Mitte April legt das Weibchen 7 bis 13 weiße, rötlich getupfte Eier. Während das Weibchen brütet, wird es vom Männchen mit Nahrung versorgt. Nach zirka zwei Wochen schlüpfen die Jungen und werden etwa drei Wochen lang von beiden Elternteilen gefüttert.

Ringmeldung

Es macht Sinn, beim Beobachten von Vögeln oder bei der Auffindung von toten Vögeln auch einen Blick auf eine eventuelle Beringung zu werfen. Ringfunde können jederzeit nach Radolfzell[1] gemeldet werden und sind ein aktiver Beitrag zur wissenschaftlichen Erfassung und zum Schutz der Vögel Europas. Wer einen Ringfund meldet, erhält nachfolgend einen Lebenslauf des betreffenden Vogels, was sehr interessant sein kann.

Quellen

Einzelnachweis