Günther Firlinger

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Günther Firlinger (* 28. Juni 1951 in Linz) ist Dirigent, Organist und Komponist.

Der aus dem oberösterreichischen Linz an der Donau stammende Günther Firlinger studierte in Linz Musiktheorie bei Helmut Schiff und Orgel bei Hedwig Ebermann. Später inskribierte an der Universität Mozarteum Salzburg, wo er die Fächer Dirigieren und Komposition belegte. Einer seiner dortigen Lehrer war Helmut Eder. Weitere Studien erfolgten am Conservatoire National Superieur in Paris. Außerdem erhielt Firlinger Privatunterricht bei Jean Langlais in den Fächern Orgel und Improvisation.

Firlinger war jahrelang am Salzburger Landestheater als Korrepetitor und Chorleiter tätig. Er leitete zahlreiche Chorgemeinschaften. Kirchenchorleiter war er in der Franziskanerkirche und in der Stadtpfarrkirche Hallein. Außerdem war Firlinger als Stiftsorganist in Seekirchen tätig.

Von 1982 bis 1996 war Firlinger Lehrer für Musiktheorie, Klavier und Orgel, begründete und leitete den Kammerchor und die Kindersingschule und war Fachgruppenleiter für Chorerziehung, Theorie und Grundkurs Musik am Salzburger Musikschulwerk.

Weiters beschäftigt sich Firlinger mit der Halleiner Gruber-Forschung. Er ist unter anderem Herausgeber der Werke von Franz Xaver Gruber, dem bekannten Stille-Nacht-Komponisten. Firlinger gründete und leitete jahrelang die "Bad Dürrnberger Konzerte".

Mehrere Jahre war Firlinger Dirigent des Innsbrucker Ensembles "Capella oenipontana". Von 2000 bis 2003 war er der musikalische Leiter der Konzertvereinigung Mozartchor Salzburg.

Seit 1989 lehrte er an der Universität Mozarteum in Salzburg, wo er emeritierter Professor ist.

Lebenslauf

Weblinks