Jacqueline Beyer

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Jacqueline Beyer (* 1975? in Wien) ist ab Juli 2018 Landesgeschäftsführerin des Arbeitsmarktservice Salzburg.

Leben

Berufslaufbahn

Das Arbeitsmarktservice (AMS) betrat Jacqueline Beyer zuerst als Kundin. Sie wollte damals ein Ferialpraktikum finden. „Ich habe mir gleich gedacht, dass es wahnsinnig schön wäre, hier zu arbeiten“, sagte sie später.

Nach ihrer HAK-Matura hielt Beyer an einem Institut Kurse für Arbeitssuchende. Nach drei Jahren Berufspraxis übersiedelte sie nach Salzburg und stieß zum AMS, wo sie Arbeitslose beriet und ab 2002 die Beratungszone mit 15 Mitarbeitern führte.

Von 2009 bis 2018 leitete sie die AMS-Geschäftsstelle Gmunden mit 43 Mitarbeitern.

Im Oktober 2017 wurde sie mit Wirkung vom 1. Juli 2018 zur Leiterin des Arbeitsmarktservice Salzburg bestellt.

Ihre Leitungsfunktion trat Beyer in Zeiten einer niedrigen Arbeitslosenquote an. „Das AMS ist aber immer gefordert, egal ob es eine niedrige oder eine hohe Arbeitslosigkeit gibt“, sagte sie. Die Herausforderung in Salzburg sieht sie darin, offene Stellen zu besetzen – vor allem in der Gastronomie. Gleichzeitig hätten 26 Prozent der Menschen, die zum AMS kommen, nur einen Pflichtschulabschluss; ihnen soll ein Lehrabschluss ermöglicht werden. Zudem sei es wichtig, Asylwerber und -berechtigte zu integrieren und Lehrstellen zu finden. Die Zahl der Hilfsarbeiterstellen sei schon jetzt gering und werde weiter schrumpfen. „Es geht nicht nur darum, Arbeit zu vermitteln. Wir müssen die Menschen dort abholen, wo sie stehen.

Privates

Beyer wohnte auch während ihrer Gmundner Berufstätigkeit in der Stadt Salzburg und pendelte täglich nach Gmunden.

Die Naturliebhaberin geht gerne wandern und tanzt Salsa, um abzuschalten.

Quellen

Zeitfolge
Vorgänger

Siegfried Steinlechner

Landesgeschäftsführerin des AMS
seit 2018
Nachfolger