Joachim Sighart

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Joachim Sighart (* 16. Jänner 1824 in Altötting; † 20. Dezember 1867 in München) war ein bayrischer Theologe und Kunsthistoriker.

Allgemeines

Als Kunsthistoriker verurteilte er, dem Geist seiner Zeit entsprechend, Barock und Rokoko und setzte sich für Romanik und Gotik sowie deren Wiederbelebung (Neo-Romanik, Neo-Gotik) ein.

Aus seiner Kunstsammlung entstand das Dombergmuseum zu Freising (Oberbayern), das zweitgrößte kirchlicher Kunst gewidmete Museum der Welt.

Salzburgbezug

Als junger Mann hielt sich Sighart längere Zeit in Salzburg auf.

Seine Forschungen auf dem Gebiete der Salzburger Kunstgeschichte legte er als Teil seines großen Werks über die Geschichte der bildenden Künste in Bayern sowie in einer gesonderten Abhandlung nieder.

Werke

(Auswahl)

  • Geschichte der bildenden Künste im Königreich Bayern von den Anfängen bis zur Gegenwart. München 1862.
  • Maler und Malereien des Mittelalters im Salzburger Lande (mit 3 Holzschnitten). In: Mittheilungen der k. k.  Central-Commission für Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale, 11. Jahrgang, Heft Mai/Juni, Wien 1866.

Literatur

Quellen

  • Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München, 4. Auflage. Zeke Verlag, Würzburg 1983. Hier zitiert nach: Kein Grab ist stumm. Unvollständiges Lexikon über den Alten Südlichen Friedhof zu München. Eintrag „Sighart, Joachim Dr. phil.“
  • Georg Pezolt, aaO
  • Wikipedia-Artikel „Dombergmuseum“