Altötting

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Das kirchliche Zentrum von Altötting aus der Luft. Der rote Punkt kennzeichnet die Gnadenkapelle.
Karte
Altötting, Kapellplatz, Panoramaansicht
Altötting, Rathaus und Gnadenkapelle
Altar in der Gnadenkapelle in Altötting

Altötting im historischen Isengau ist der größte deutsche Marienwallfahrtsort in Bayern.

Geografie

Altötting liegt 65 km nordwestlich von der Stadt Salzburg in der Bundesrepublik Deutschland im Freistaat Bayern und ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Regierungsbezirk Oberbayern. Sie hat etwa 12 800 Einwohner.

Geschichte

Das 748 erstmals urkundlich erwähnte Altötting lag bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts in der Erzdiözese Salzburg. Der Ort entwickelte sich nach ersten Wundern 1489 zu einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte im süddeutschen Raum. Einer Legende zufolge hatte der heilige Rupert das Gnadenbild - die „Schwarze Madonna“ – nach Altötting gebracht. Zur Ikonographie Ruperts gehört daher auch die Darstellung des Bischofs mit dem Altöttinger Gnadenbild in Händen, unter anderem über dem Eingang der Gnadenkapelle und am Hochaltar der Stiftspfarrkirche in Altötting.

Salzburgbezug

  • Von kunstgeschichtlicher Bedeutung ist der inmitten des Kapellplatzes, dem zentralen Platz vor der Basilika, gelegene barocke Marienbrunnen. Er ist eine Stiftung des Salzburger Fürsterzbischofs Paris Graf von Lodron, der von 1635 bis 1637 von seinem Dombaumeister Santino Solari geschaffen wurde. Er war als Dankesgabe an Altötting dafür, dass Salzburg 1632 das dorthin vor den Schweden in Sicherheit gebrachte Altöttinger Gnadenbild hatte beherbergen dürfen.
  • Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld, ein salzburgisch-bayrischer Beamter, Geograf, Historiker und Schriftsteller, lebte einige Zeit in Altötting und einer seiner Söhne wurde dort Landrichter.
  • Der letzte Salzburger Erzbischof, der noch für einen Teil seiner Regentschaft den Titel Fürsterzbischof tragen durfte, war Andreas Rohracher. Er hatte sich 1969 zu den Kapuzinern nach Altötting nach seiner Pensionierung zurückgezogen. Am 6. August 1976 starb Rohracher an seinem Altersitz in Altötting.

Weiterführend

Für Informationen zu Altötting, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema

Bilder

 Altötting – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki
Commons Altötting – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Weblinks

Quellen

  • Salzburgwiki-Artikel Isengau und dortige Quellen
  • Salzburgwiki-Einträge