Salzburger Bauernkalender 2016

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Titelbild Buch Salzburger Bauernkalender 2016

Buchtipp Salzburger Bauernkalender 2016, stark verwurzelt, weit verzweigt;

Herausgeber: Gertraud Steiner
Verlag: Verlag Anton Pustet
Erscheinungsjahr: 2015
ISBN 978-3-7025-0770-1

mit Beiträgen von Wolfgang Fels, Eckhard Nussmüller, Michael Martys, Theresia Oblasser, Stephanie Hauser, Arno Müller, Hans Werner Krafft, Hans Günter Kastner, Josef Reichholf, Sigrid Birgmann, Gerlinde Allmayer, Gerhard Poschacher, Gertraud Huber-Rieder, Martin Knoll (Schriftsteller), Hans Embacher, Gertraud Steiner, Rosa Kaar, Brunhild Griesner, Renate Fuchs-Haberl, Hans Wartbichler, Christina Nöbauer, Hans Müllauer, Alexander Ohms, Georg Stöger, Rosa Gruber, Nina Stögmüller und Tanja Kühnel.

Verlagstext

Informativ, bunt, aktuell, lebensnah: Ein Kalender wird 107!

Der Baum ist ein universales Symbol. Unbeweglich und feststehend, ragt er mit seinen Ästen hoch in die Luft, in das Blau des Himmels, wo Vögel nisten, Wind und Sturm blasen. Tief reicht er mit seinen Wurzeln hinab ins kühle, feuchte Erdreich, aus dem er seine Nahrung zieht. In ihm scheint elementar angelegt, was der Mensch als seine Natur und seine Lebensaufgabe empfindet. Stark zu sein und dabei nachgiebig, strebsam und zugleich beharrlich, im Schutz der Erde, im Miteinander der Gemeinschaft. Die Lebensweisheit, die Bäume ausstrahlen, spiegelt sich in vielen Sprichwörtern. Der Baum mit seiner Vielseitigkeit wird daher als Motto durch den Salzburger Bauernkalender 2016 begleiten. In seinen Blättern versammelt sind Fachartikel zum Thema Tourismusgeschichte, zur Entstehung der Sommerfrische, zur Waldnutzung, zu ländlichem Handwerk, aber auch zu Brauchtum und Sagen. Er ist Ratgeber, Unterhalter, Informationsquelle und Denkanstoß. An der Gestaltung mitgewirkt haben wiederum Historiker, Naturwissenschaftler, Volkskundler, Akteure, Beobachter und Erzähler.

Rezension 1

Ob Raunachtmärchen, Waldvögelein oder Sommerfrische – abwechslungsreich wie jedes Jahr

Schlägt man das Buch auf, zeigt das erste Bild rote, weiße und gelbe Mohnblüten mit Bergen im Hintergrund. Gertraud Steiner, die Herausgeberin, hat wieder in altbewährter Weise auch diesen Bauernkalender zusammengestellt.

Kennst du das rote Waldvögelein? Es ist kein Vogel, sondern eine „wildschöne Waldblume“ im gleichnamigen Beitrag von Eckhard Nussmüller, der fünf solche Blumen vorstellt. Wer Baum sagt, meint Leben und über das weite Netz von Güterwegen handeln weitere Beiträge. Manche werden sich wohl noch an den Landbriefträger erinnern. Drei von ihnen präsentiert Arno Müller.

Für mich war auch dieses Mal wieder Interessantes dabei: Die Anfänge des Alpintourismus und der Sommerfrische auf sechs Seiten mit sieben historischen Bildern von Martin Knoll. Gertraud Steiner hat eine für mich fast noch interessantere Geschichte geschrieben: Unter der Bischofsmütze – Tourismusgeschichte in Filzmoos. Da schreibt sie über einen gewissen Peter Gappmaier, einem Bergführer. Er wird allgemein als Erstbesteiger des Hohen Dachsteins bezeichnet, was er aber nach jüngsten Forschungsergebnissen nicht war (Dr. Steiner scheint davon noch nicht gelesen zu haben). Jedenfalls bietet dieser achtseitige Beitrag viel Wissenswertes und auch wieder etliche zeitgenössische Bilder.

In „Menschen wie Hund oder Katze“ von Josef Reichholf blickt ein treuherzig ein entgegen und schläft seelenruhig eine Katze auf einem Hund. Und Tanja Kühnel erzählt vom bäuerlichen Handwerk des Spinnens, das neu entdeckt wird. Ja, alles verrate ich dann doch noch nicht – bitte selber lesen. Aber eines noch: Der Liebenszauber – ein Raunachtmärchen, passt jetzt dann gut zur bevorstehenden Winterzeit!

Rezension 2

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Quelle