Hauptmenü öffnen

Salzburgwiki β

Filzmoos

Ortsbild
Filzmoos Bischofsmütze.JPG
Karte
Karte 5532.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: St. Johann/Pg. (JO)
Fläche: 75,70 km²
Geografische Koordinaten: 47°26'01" N
13°31'12" O
Höhe: 1 057 m ü. A.
Einwohner: 1 461 (1. Jänner 2017)
Postleitzahl: 5532
Vorwahl: 0 64 53
Gemeindekennziffer: 50 407
Gliederung Gemeindegebiet: 2 Katastralgemeinden
Gemeindeamt: 5532 Filzmoos 32
Offizielle Website: filzmoos.salzburg.at
Politik
Bürgermeister: Johann Sulzberger (ÖVP)
Gemeindevertretung (2014): 13 Mitglieder:
9 ÖVP
2 SPÖ
2 FPÖ
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 550
1880 545
1890 530
1900 558
1910 571
1923 517
1934 557
1939 596
1951 669
1961 815
1971 1 026
1981 1 096
1991 1 137
2001 1 352
2011 1 467
2017 1 461

Filzmoos ist eine Gemeinde im Nordosten des Pongaus.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Filzmoos Ort02.jpg
Die jedes Jahr stattfindende Ballonwoche in Filzmoos.
Filzmoos, Ortsbild mit dem Rötelstein, dahinter der Dachstein
Blick aus dem Gemeindegebiet am Fritzbach zur Bischofsmütze
Filzmoos, dahinter der Roßbrand, Ansichtvom Dachstein aus
Oberhofalm

Geografische Lage

Der Fremdenverkehrs- und Wallfahrtsort liegt am Fuße des Gosaukamms und des Dachsteinmassivs. Der östlich der Bischofsmütze entspringende Bach, die Warme Mandling, ändert im Ort seinen Lauf in Richtung Südosten und mündet bei Mandling in die Enns. Im Süden erhebt sich der Roßbrand (1 770 m ü. A.), der eine natürliche Trennung zu Radstadt darstellt.

Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 75,70 km² und die Länge der Gemeindegrenze liegt bei 40,16 km. Die Bevölkerungsdichte beträgt 19 Einwohner/km².

Katastralgemeinden

Das Gemeindegebiet Filzmoos gliedert sich in die Katastralgemeinden Filzmoos und Neuberg

Nachbargemeinden

Annaberg-Lungötz, Eben im Pongau und Radstadt sowie Ramsau am Dachstein in der Steiermark und Gosau in Oberösterreich.

Geschichte

Erste Siedler waren vermutlich die Taurisker, die um Christi Geburt Teil des Römischen Österreichs wurden. Nach dem Ende der Römerherrschaft besiedelten Slawen und Bajuwaren das Tal.

Erstmals wurde Filzmoos 1333 unter dem Namen in dem Viltmoos urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom einst sehr moosigen und sumpfigen Talboden des Hochtales ab.

In Filzmoos wurde Bergbau betrieben, wie in anderen Salzburger Bergbaugebieten wurde während der Salzburger Protestantenvertreibung viele Bergleute vertrieben. Filzmoos verlor mehr als die Hälfte seiner Bevölkerung.

In der Gegenwart ist Filzmoos stark durch den Fremdenverkehr geprägt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Musik

Bauwerke

Pfarr- und Wallfahrtskirche

Hauptartikel: Pfarr- und Wallfahrtskirche Filzmoos

Seit Jahrhunderten pilgern die Menschen aus Nah und Fern zur Wallfahrtskirche Filzmoos um beim Filzmooser Kindl, einem spätgotischen Gnadenbild, zu beten.

Maria am Steineggl

Hauptartikel: Maria am Steineggl

Maria am Steineggl ist eine Kapelle auf der Oberhofalm in Filzmoos.

Sport

Vereine

Regelmäßige Veranstaltungen

Wirtschaft und Infrastruktur

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 13 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2014 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Bürgermeister

Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde Filzmoos

Auszeichnungen der Gemeinde

Ehrenbürger

Hauptartikel: Ehrenbürger der Gemeinde Filzmoos

Ehrenring der Gemeinde Filzmoos

Hauptartikel: Ehrenring der Gemeinde Filzmoos

Wappen

Wappen at filzmoos.png

Am 26. September 1962 wurde der Gemeinde Filzmoos durch die Salzburger Landesregierung das folgende Wappen verliehen:

In Rot aus grünem Boden wachsend drei natürliche Mooskolben, überhöht von einer goldenen Glocke mit vier silbernen Klöppeln.“

Dabei symbolisieren die Mooskolben den nassen Boden um Filzmoos, die Glocke die Legende vom "Filzmooser Kindl".

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Hauptartikel Töchter und Söhne der Gemeinde Filzmoos
 Bilder von Personen aus Filzmoos – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Bilder

 Filzmoos – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Weblinks

Quellen