Salzburger Zahlenspiegel

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Der Salzburger Zahlenspiegel erscheint jährlich in der Schriftenreihe des Landesmedienzentrums, Serie Sonderpublikationen des Landesmedienzentrums.

Inhalt

  • Daten über das Bundesland Salzburg
  • Bevölkerung
  • Bildung
  • Erwerbstätigkeit und Arbeitsmarkt
  • Bruttoinlandsprodukt
  • Land- und Forstwirtschaft
  • Gewerbliche Wirtschaft
  • Dienstleistung
  • Tourismus
  • Außenhandel
  • Gesundheit und Soziales
  • Kultur
  • Öffentliche Finanzen
  • Verkehr

Auszug aus dem Salzburger Zahlenspiegel 2015

Der Salzburger Zahlenspiegel 2015 war die 25. Ausgabe.

Allgemein

Im Land Salzburg leben auf einer Fläche von 7 156 Quadratkilometern rund 539 000 Menschen. Daraus ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 75,3 Einwohnern pro Quadratkilometer. Der Gipfel des Großvenedigers mit 3 658 Metern über dem Meer bildet den höchsten Punkt des Landes. Der niedrigste Punkt mit 378 Metern Seehöhe liegt im Gemeindegebiet von St. Georgen bei Salzburg dort, wo die Salzach das Bundesland verlässt.

Bevölkerung

Gegenüber dem Jahr 2009 hat die Bevölkerung Salzburgs um 2,2 Prozent auf nunmehr 538 575 Personen zugenommen. Das Bevölkerungswachstum setzt sich zu etwa einem Drittel aus dem Geburtenüberschuss und zu etwa zwei Dritteln aus der Zuwanderung zusammen. Der Anteil junger Menschen sank und sinkt in den nächsten 40 Jahren weiter, während der Anteil der Personen über 65 Jahre stieg und auch weiterhin deutlich zunehmen wird.

Die Lebenserwartung hat in den vergangenen Jahren weiter zugenommen: Statistisch gesehen wird ein im Jahr 2014 geborenes Mädchen 84,7 Jahre alt werden, ein Junge 79,8 Jahre. Das sind in beiden Fällen etwa ein Jahr und drei Monate mehr als im Jahr 2009 Geborene erwarten durften. Personen im Alter von 60 Jahren konnten im Jahr 2014 damit rechnen, noch weitere 26,3 (Frauen) bzw. 22,9 (Männer) Jahre zu leben. Die restliche Lebenserwartung mit 60 Jahren war im Jahr 2009 bei den Frauen noch um 2,7 Prozent und bei den Männern um 2,6 Prozent niedriger.

Bildung

Das Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen wurde in den vergangenen fünf Jahren deutlich verbessert, wobei sich insbesondere die Anzahl der Krabbelstuben mehr als verdoppelt hat. Weiterhin entfällt aber mehr als die Hälfte aller betreuten Kinder auf die Kindergärten.

Durch sinkende Geburtenzahlen geht auch die Zahl der Schülerinnen und Schüler in den allgemeinbildenden Pflichtschulen zurück. Der Trend zu einer qualifiziert(er)en Ausbildung in höheren Schulen sowie an Fachhochschulen und Universitäten hält an.

Arbeitsmarkt

Im Jahr 2014 nahmen in Salzburg mehr als drei Viertel der 15- bis 64-jährigen Bevölkerung am Erwerbsleben teil. Der überwiegende Teil der unselbstständig Beschäftigten ist dabei im Dienstleistungsbereich tätig. 14.672 Personen, das sind 5,7 Prozent der unselbstständigen Erwerbspersonen, waren im Jahr 2014 ohne Arbeit. Die Arbeitslosenrate war damit um 0,5 Prozentpunkte höher als im Krisenjahr 2009. Das Durchschnittseinkommen ist gestiegen, der Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen bleibt nahezu unverändert.

Wirtschaft

Im Land Salzburg wurde im Jahr 2014 ein Bruttoregionalprodukt von 24,4 Milliarden Euro erwirtschaftet, was eine Steigerung von 18,7 Prozent in fünf Jahren bedeutet. Das Produktionsvolumen der gewerblichen Wirtschaft war in den betrachteten fünf Jahren schwankend und lag zuletzt bei 15,3 Milliarden Euro. Mit mehr als 6,5 Millionen Gästen und mehr als 25 Millionen Nächtigungen war das Jahr 2013/14 erneut ein sehr gutes Tourismusjahr.

Verkehr

In Salzburg waren Ende 2014 insgesamt fast 400 000 Kraftfahrzeuge zum Verkehr zugelassen, davon sind fast drei Viertel Personen- und Kombikraftwagen. Insbesondere die Zahl der Motorräder und der Lastkraftwagen ist stark gestiegen. Obwohl die Anzahl der An- und Abflüge am Salzburger Flughafen leicht rückläufig war (-0,6 %), stiegen sowohl das Passagieraufkommen (+17,2 %) als auch die Luftfracht (+15,3 %) deutlich.

Gesundheit und Soziales

Für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung standen in Salzburg zum Jahresende 2013 insgesamt 33 Krankenhäuser mit 5 078 Betten zur Verfügung. Eine steigende Anzahl an Personal in den Spitälern (31. Dezember 2013: 5 934) und berufsausübenden Ärztinnen und Ärzten (Jänner 2014: 3 164) sowie ein dichter gewordenes Netz von Apotheken (Jahresende 2013: 92) runden das Angebot ab. In den 73 Senioren(pflege)heimen (Jahresende 2014) waren 4 806 Männer und Frauen untergebracht.

Kultur

Das vielfältige und reichhaltige kulturelle und touristische Angebot Salzburgs, das von den Salzburger Festspielen über die Festung Hohensalzburg bis zum Nationalparkzentrum Hohe Tauern reicht, lockte eine große und steigende Zahl an Besucherinnen und Besuchern an. Zudem gibt es in Salzburg ein reges Vereinsleben, was sich an der großen Zahl an Vereinen und aktiven bzw. unterstützenden Mitgliedern ablesen lässt.

Weblinks

Quelle