Schlosskapelle Hellbrunn

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Blick in die Schlosskapelle.

Die Schlosskapelle Hellbrunn ist die heutige Kapelle des Ehrenhofes Hellbrunn in Hellbrunn im Süden der Stadt Salzburg. Die Kapelle zählt, wie das gesamte Anlage, zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg.

Geschichte

Nach der Schließung der ehemaligen Hofkapelle 1955, der Kapelle zum heiligen Borromäus, die sich im linken Flügel des Schlosses, auf der gegenüberliegenden Seite des Ehrenhofes, befand, verlegte man die Kapelle in den rechten Nebenflügel in das sogenannte Glockenhaus, eine Kapelle aus dem 17. Jahrhundert. Sie war unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau errichtet worden.

Über der Kapelle befindet sich im etwas größeren Türmchen eine Glocke aus dem Jahr 1615, im südöstlichen Türmchen hängen zwei Glocken aus den Jahren 1652 und 1677. Dieses Glockenhaus verfügt über einen Glockenturm mit Uhrwerk. Das Pendel des Turmuhrwerks schwingt seit 1960 im damals neu eingerichteten Kapellenraum.

Der Altar der Kapelle mit seinem schlichten Tonnengewölbe mit zarten Flachpilastern zeigt in einem frühbarocken Rahmen und dem Wappen von Fürsterzbischof Wolf Dietrich das Bild einer von fliegenden Engelputten umgebenen Maria Immaculata auf einer Mondsichel im prunkvollen Gewand und einem gekrönten Haupt, das aus dem 18. Jahrhundert stammt. Über der Eingangstüre verkündet ein schmiedeeisernes Gitter, dass Markus Sittikus diese Kapelle zu Ehren des heiligen Borromäus errichtet hat.

Quellen