Wolfgang Ornig

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Wolfgang Ornig

Wolfgang Ornig (* 1963 in Trieben, Steiermark) ist Geschäftsführer des Verpackungsherstellers SIG Combibloc in Saalfelden am Steinernen Meer.

Leben

Der Steirer Wolfgang Ornig ist seit 1993 beim Verpackungsherstellers SIG Combibloc in Saalfelden am Steinernen Meer. Er begann im Vertrieb, wurde 2001 Vertriebsleiter und 2006 Leiter des Clusters Zentral- und Osteuropa. Seit 1. Jänner 2009 ist er Geschäftsführer in Saalfelden am Steinernen Meer.

Vorgestellt

Ornigs Motto als Chef von 470 Mitarbeitern: "Allein kann man gar nichts machen." Wichtig seien ein eingespieltes Team und Kontinuität. Weil beides in Saalfelden am Steinernen Meer vorhanden ist, blickt er zuversichtlich in die Zukunft. "Um den Standort zu sichern, gilt unser Hauptaugenmerk der Wettbewerbsfähigkeit. Die Kennzahlen müssen passen. Und da waren wir immer gut", sagt er. Das war auch ein Grund, warum die Umstrukturierungen im Konzern vor zwei Jahren keine negativen Auswirkungen auf Saalfelden am Steinernen Meer hatten.

Die Wirtschaftskrise spürt das Unternehmen bisher kaum. "Wir sind zum Glück in der Nahrungsmittelbranche", sagt Ornig. "Auf den meisten Märkten haben wir 2008 unsere Ziele erreicht. Nur in Russland und der Ukraine spüren wir es." Dort kostet eine Packung Fruchtsaft zwei Euro. Für viele Menschen ein Luxusprodukt, das sie sich nicht mehr leisten können.

Auch 2009 werde es mit großer Wahrscheinlichkeit keinen massiven Einbruch geben, der den Abbau von Mitarbeitern nötig mache, glaubt Ornig. "Mehr wird man erst im April sagen können, wenn die starken Monate bei uns beginnen. Derzeit ist aber nichts geplant."

Der begeisterte Skifahrer, der auch Rennen bestritten hat, ist mit einer Leogangerin verheiratet und hat zwei Töchter. Er wuchs in Trieben in der Obersteiermark auf und besuchte eine Internatsschule in Graz. Nach der Matura kam er erstmals in den Pinzgau, als Präsenzdiener in der Saalfeldener Wallnerkaserne.

Danach studierte Ornig Werkstoffwissenschaften an der Universität Leoben. Seine berufliche Karriere begann er als Leiter der Skitestabteilung bei Atomic. Während dieser Zeit lernte er seine Frau kennen und entschloss sich, einen Job im Pinzgau zu suchen, den er 1993 auch fand.

Quellen

  • Salzburger Nachrichten (Anton Kaindl)