Alexander Feichtner

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Alexander Feichtner

Alexander Feichtner (* 23. April 1989 in Salzburg) ist Eishockeyprofi beim EC Red Bull Salzburg.

Leben

Feichtner wohnt in Salzburg-Aigen. Er maturierte 2008 und absolvierte anschließend seinen Wehrdienst. Die Ziele des Jungprofis: Eine Berufung ins Nationalteam und eine Profikarriere in Salzburg, später vielleicht im Ausland (Schweden oder Amerika). Außerdem möchte Feichtner gern studieren, "wenn es die Zeit zulässt". Die Hobbys der Salzburger Nummer 58: Fernsehen, Play-Station-Spiele, Musik und "mit Freunden abhängen."

Vorgestellt

Die Offiziellen gingen im Geist die Reden zur Meisterehrung durch. Der Pokal wurde bereits aufgestellt und aus der Klagenfurter Kabine der Karton mit den Meistertrikots geholt. Doch dann kam am 2. April 2009 alles anders im Volksgarten: Salzburg glich in der Finalserie der Eishockeybundesliga aus und bestreitet am 5. April 2009 das alles entscheidende Spiel gegen Klagenfurt.

Mit dabei ist der erst 19-jährige Alexander Feichtner. Der Jungprofi ist gemeinsam mit Thomas Höneckl und Wilhelm Lanz eines der vielversprechendsten Salzburger Talente aus der Nachwuchsschmiede von Red Bull. Seine Torgefährlichkeit hat der Stürmer, der am liebsten auf der zentralen Position spielt, eindrucksvoll bewiesen: Feichtner traf sowohl bei seinem Debüt in der Nationalliga als auch in der Bundesliga. "Das war in der vergangenen Saison gegen Alba Volan. Aber so richtig gut ist es heuer gelaufen. Ich hatte vier Bundesligaeinsätze im Grunddurchgang, zwei in den letzten beiden Spielen, und seither bin ich in der Finalserie immer dabei", sagt Feichtner.

Doch auch seine Statistik in der 2. Liga, die Feichtner mit dem Farmteam der Bullen bestritt, ist eindrucksvoll: 15 Tore, 18 Assists, mit 33 Punkten Bester seiner Mannschaft. Der Bundesligameistertitel wäre jetzt die Krönung.

Bereits mit drei Jahren hat Vater Horst Feichtner – Eishockeyfans als "Schiedsrichter" auf dem Videowürfel bekannt – seinen Buben zum Eislaufen mitgenommen. Anfangs hielt sich Alexander noch an einer Bierkiste fest, die er vor sich her schob. Mit fünf hatte er bereits einen Spielerpass. Sein bisher tollstes Spiel absolvierte Feichtner bei der U-20-WM in Aalborg gegen Gastgeber Dänemark, als die Österreicher mit einem 6:3-Sieg den Aufstieg in die A-Gruppe fixierten. Von der Stimmung her sei freilich das ausverkaufte Match gegen Klagenfurt einzigartig gewesen: "So etwas habe ich noch nie erlebt. Die Fans haben uns unterstützt und angetrieben, wir müssen uns bei den Zuschauern bedanken", sagt Feichtner.

Es sei ein Traum, dass man als junger Spieler das Vertrauen des Trainers bekomme und im Finale spielen könne. "Wir haben viele Talente aus ganz Österreich im Club, sich da durchzusetzen, ist gar nicht leicht. Wenn wir am Sonntag das Finale gewinnen – das wäre ein toller Abschluss."

Quelle

  • Salzburger Nachrichten (Christoph Reiser)