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EC Red Bull Salzburg II

Der EC Red Bull Salzburg II ist das Farmteam des EC Red Bull Salzburg, das von 2013 bis 2015 an der MHL, der Juniorenliga der russischen KHL, teilnahm und ab Herbst 2015 in einer neu gegründeten Liga mit Teams aus Kanada, USA, Schweden, Finnland, Tschechien, Slowakei und der Schweiz spielen soll.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Mit dem Aufstieg des EC Red Bull Salzburg in die Erste Bank Eishockeyliga 2004 entschied sich die Vereinsführung, auch weiterhin eine Mannschaft in der zweithöchsten Spielklasse zu melden. Jungen Spielern sollte die Möglichkeit geboten werden, sich weiterzuentwickeln.

In der Saison 2004/05 beendete man den Grunddurchgang mit 19 Siegen und 17 Niederlagen an 5. Stelle, schlug im Playoff Viertelfinale den EHC Feldkirch und scheiterte im Halbfinale deutlich am späteren Meister EK Zell am See. Überragender Spieler der Saison war Sheldon Moser mit 59 Scorerpunkten.

In der Saison 2005/06 bedeuteten 18 Siege und 14 Niederlagen Platz vier nach dem Grunddurchgang. Allerdings scheiterte man bereits im Playoff Viertelfinale am EHC Lustenau. Ohne herausragenden Legionär schaffte David Wechselberger mit 32 Scorerpunkten eine eher bescheidene Bestmarke, die nur zu Rang 27 in der Scorerwertung der Liga reichte.

Saison 2006/07

Der EC Red Bull Salzburg II beendete die Saison auf Rang 6 des Grunddurchgangs mit 12 Siegen bei 20 Niederlagen. 105 geschossenen Toren standen 135 erhaltene gegenüber. Im Viertelfinale des Nationalliga Playoffs scheiterte man klar mit 0:3 am EHC Lustenau.

Saison 2007/08

Den Grunddurchgang beendete man an dritter Stelle hinter den Vorarlberger Mannschaften aus Dornbirn und Lustenau. 22 Siege und 14 Niederlagen standen zu Buche, 152:107 lautete das Torverhältnis. Über die Stationen Zeltweg und Lustenau kämpfte sich das Farmteam ins Finale der Nationalliga, das gegen Dornbirn mit 3:1 (Best-of-five) verloren ging.

Saison 2008/09

Eine neue Regelung behinderte den Austausch junger Spieler zwischen Farmteam und erster Mannschaft. Ab dem 20. Dezember 2008 durften Spieler, die in der Ersten Liga eingesetzt worden waren nicht mehr in der Nationalliga zum Einsatz kommen. Ausgenommen von dieser Regel waren lediglich U-20 Spieler. Wieder einmal beendete man einen Grunddurchgang auf dem 6. Platz, 13 Siegen standen 15 Niederlagen gegenüber, das Torverhältnis lautete 108:99. Im Viertelfinale traf man auf den Erzrivalen EK Zell am See und unterlag in vier Spielen mit 1:3.

Saison 2009/10

Mit Mario Richer wurde das Team nun von einem neuen Trainer betreut. Mit 22 Siegen und 14 Niederlagen beendete man den Grunddurchgang hinter Innsbruck und Dornbirn an der dritten Stelle. Im Viertelfinale des Play-Offs schaltete das Team den EK Zell am See aus, im Halbfinale scheiterte man aber am späteren Meister Dornbirn.

Saison 2010/11

Wieder einmal kam in der Nationalliga ein neuer Modus zum Tragen: Nach einem 28 Spiele umfassenden Grunddurchgang wurde die Liga in zwei Vierer-Gruppen geteilt und je eine Hin- und Rückrunde gespielt. Der Erste der Gruppe A, Platz 1-4 nach dem Grunddurchgang, war automatisch fürs Halbfinale qualifiziert, der Letzte der Gruppe B, Platz 5-8 nach dem Grunddurchgang, schied vor den Play-Offs aus.

Salzburg beendete den Grunddurchgang mit 14 Siegen und Niederlagen an der vierten Stelle und konnte sich auch in der Zwischenrunde nicht mehr verbessern. Im Viertelfinale schied man gegen den Sieger der Gruppe B, ATSE Graz, aus. Nach der Saison wechselte Trainer Mario Richer zum EBEL-Club Graz 99ers.

Saison 2011/12

Mit der Saison 2011/12 stieg Red Bull Salzburg mit seinem Farmteam aus der heimischen Nationalliga aus und orientiert sich im Nachwuchsbereich neu. Die Salzburger spielten mit einer Mannschaft in der U20-Meisterschaft der tschechischen Extraliga, die später als U20 Red Bulls Hockey Rookies Cup firmierte.

Im Frühjahr 2013 gab Red Bull den Einstieg des Farmteams in die russische MHL bekannt. Sie dient als Juniorenliga der KHL, der zweitgrößten Eishockeyliga der Welt nach der NHL. Der Red Bulls Hockey Rookies Cup wird mit U18 Teams fortgesetzt.

Spieler und Trainer

Kader Saison 2015/16

Die aktuelle Kaderplanung ist noch offen.

Trainer Saison 2015/16

  • Teemu Levijoki

Quelle

  • Homepage des Vereins
  • Offizielle Statistik des ÖEHV

Weblinks