Elsbeth Bulla

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Stolperstein für Elsbeth Bulla in der Markus-Sittikus-Straße Nr. 15

Elsbeth Bulla (geborene Kraemer) (* 20. November 1877 in Berlin; † 5. November 1944 in Theresienstadt (ermordet)) war ein Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.

Leben

Bulla, die zunächst jüdische, später zum evangelischen Glauben konvertierte, Witwe eine k. u. k. Hauptmannes, der im Ersten Weltkrieg gefallen war, lebte von 1912 bis 1940 in Salzburg. Sie wurde im Februar zunächst nach Wien abgeschoben, später am 20. August 1942 nach Theresienstadt deportiert und dort am 5. November 1944 ermordet.

Bullas Sohn Maximilian (* 7. April 1915 in Salzburg; † (?)), studierte Musik. Er ging im April 1939 in die Schweiz, von dort aus über Le Havre in die USA, wo er am 24. Mai 1939 in New York eintraf.

Zum Andenken an Elsbeth Bulla wurde am 7. Juli 2011 in der Markus-Sittikus-Straße Nr. 15 ein Stolperstein verlegt.

Quelle

Bulla, Elsbeth