Hanspeter Lugstein

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Hanspeter Lugstein und Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller

Kommerzialrat Hanspeter Lugstein (* 3. Juli 1947; † 2. Oktober 2010) war Gründer und Präsident des Salzburger Chorverbandes.

Leben

Hanspeter Lugstein war mit 19 Jahren einer der jüngsten Tischlermeister in Salzburg. Danach trat er in den elterlichen Betrieb ein, um das Verlegen von Holzfußböden sowie textilen und elastischen Belegen zu erlernen. Schließlich übernahm er am 1. Jänner 1971 den elterlichen Betrieb.

Ein besonderes Anliegen war dem Wirtschaftskammerfunktionär der Ausbau der Lehrlingsausbildung, vor allem aber der Erhalt der Meisterprüfung.

Lugstein gründete im Jahr 2000 den Salzburger Chorverband und war in der Folge dessen Präsident. Von 2004 bis 2010 war er Vorsitzender des Dachverbandes der Salzburger Volkskultur. In beiden Verbänden setzte er, wie ihm nachgerühmt wurde, „großartige Meilensteine für eine zeitgemäße Entwicklung des Chorwesens wie auch der Volkskultur in Salzburg“.

Hanspeter Lugstein verstarb nach langer Krankheit in Salzburg. Er hinterließ eine Frau, eine Tochter und vier Enkelkinder.

Hanspeter Lugstein − ein Nachruf

Herr Komm. Rat Hanspeter Lugstein ist am 2. Oktober 2010 für viele überraschend im Alter von 63 Jahren verstorben. Seine schwere Krankheit hat er in den letzten Jahren bei seinem Einsatz in seiner Familie, in der Salzburger Wirtschaft, den Vereinen sowie der Salzburger Volkskultur, der Liedertafel und auch in der Pfarre Liefering, mitgetragen. Seine persönlichen Ziele und die Arbeit für die Menschen in seinem Umfeld waren die Triebfeder für sein unermüdliches Engagement. Die Kraft für all sein Tun erhielt er aus dem Glauben.

Hanspeter Lugstein konnte viele seiner Visionen durch seine Tatkraft realisieren. Dazu gehörten die Rahmenbedingungen für die Lehrlingsausbildung der Bodenleger genauso wie die Organisation und Vorbereitung für große Feste der Chöre. Der Chorgesang sowie die Förderung und Motivation der Jugend zum Singen gehörten zu seinen Herzensanliegen. Mit Kommerzialrat Hanspeter Lugstein verliert Liefering einen geradlinigen und aufrichtigen Menschen, dem das Wohl der anderen immer am Herzen lag. Unsere Anteilnahme gilt besonders seiner Familie, die ihn in allen Anliegen ganz tatkräftig unterstützt hat. Diakon Konrad Hofbauer v. der Pfarre Liefering[1].

Funktionen in der Wirtschaft

  • 1976−1994: Vorsitzender bei Lehrabschlussprüfungen im Tischlerhandwerk
  • 1985: kam er in den Innungsausschuss der Bauhilfsgewerbe von Salzburg
  • 1987: wurde er zum Berufsgruppenobmann der Belagsverleger und zum Innungsmeister-Stellvertreter gewählt
  • 1988: übernahm er als Landesinnungsmeister das Bauhilfsgewerbe und wurde Bundesberufsgruppenobmann der Belagverleger
  • 1995: wurde er zum ersten Bundesinnungsmeister der Bodenleger gewählt
  • März 1997 bis September 2003: Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Salzburg

Funktionen in der Volkskultur

  • 2000 Gründer des Salzburger Chorverbandes
  • 2004−2010 Vorsitzender des Dachverbandes der Salzburger Volkskultur
  • zuletzt bis 2010 Vizepräsident des Österreichischen Chorverbandes

Ehrungen

Quellen

Einzelnachweis

  1. Quelle www.liefering.at